• 09.10.2003, 11:23:58
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Fachverband Seilbahnen für Wintersaison optimistisch

Hohe Investitionen in Sicherheit und Service - 72 Millionen Euro allein für Beschneiungsanlagen ausgegeben

Wien (PWK679) - Heute, Donnerstag, beginnt im Congress Center
Villach die diesjährige Tagung des Fachverbandes der österreichischen
Seilbahnen. Die Branche fühlt sich gut gerüstet. Die Wintersaison
2002/2003 nämlich war ein voller Erfolg: Gemäß dem "Trendmonitor"
erzielten Österreichs Seilbahnen 45 Millionen Skifahrertage, 548
Millionen Beförderungen und rund 832 Millionen Euro Kassenumsätze -
ein Plus bei Kunden und Umsätzen von knapp 3 Prozent.

Fachverbandsobmann Ingo Karl ist von einer Fortsetzung des
letztjährigen Erfolgskurses überzeugt: "Österreichs Seilbahnen haben
für den Winter alle Vorkehrungen getroffen, um an den Vorjahreserfolg
anzuknüpfen. Für den Wintersportgast wurden hohe Investitionen in ein
optimiertes Angebot sowie in Sicherheit und Komfort der Anlagen
getätigt. Wenn das Wetter mitspielt, steht einer erfolgreichen
Wintersaison 2003/2004 nichts im Wege."

Um weiße Pisten zu garantieren, hat die Branche im Bilanzjahr
2001/2002 knapp 72 Millionen Euro für Beschneiungsanlagen aufgewendet
- das entspricht einer Steigerung von 52 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Den Großteil der Gesamtinvestitionen von 526,5 Millionen
Euro machen die Investitionen in Bahnen und Lifte aus: 138 Millionen
Euro wurden hier sichtbar für den Fahrgast investiert, wurde heute,
Donnerstag, in einer Pressekonferenz zum Auftakt der Veranstaltung
bekanntgegeben.

Neben der höheren Sicherheit bieten Österreichs Seilbahnen in der
kommenden Saison ein größeres Angebot und mehr Service. So können die
Wintersportgäste ihren Skipass über Internet oder SMS bequem von zu
Hause aus kaufen. Die meisten Skigebiete bieten Kooperationen mit den
ÖBB, und es gibt spezielle Angebote für Frauen und Kinder.

Bereits zum dritten Mal erfassen die österreichischen
Seilbahnunternehmen ihre Auslastungs- und Umsatzzahlen im
"Trendmonitor" von "WebMark Seilbahnen", um sich anschließend online
miteinander vergleichen zu lassen. Mehr als 100 Unternehmen - das
entspricht 40 Prozent der Branche, mit wachsender Beteiligung - haben
heuer diese Möglichkeit genutzt. "WebMark Seilbahnen" ist das
Online-Branchen- und Managementinformationssystem der
österreichischen Seilbahnen, das vom Fachverband der Seilbahnen
finanziert und vom Marktforschungsunternehmen MANOVA betreut wird.
(hp)

OTS0090    2003-10-09/11:23

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