• 09.10.2003, 10:59:21
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Gehrer: Zukunftspaket für Salzburgs Universitäten

Wien (OTS) - "Die Attraktivität einer Universität wird in Zukunft
verstärkt von der Qualität des Angebots abhängig sein. Moderne und
attraktive Schwerpunkte und ein klares Profil schaffen
Wettbewerbsvorteile. Qualitätssicherung, Schwerpunkt-bildung und
Profilentwicklung sind auch wesentliche Komponenten des neuen
Universitätsgesetzes. Durch die baulichen Maßnahmen, die heute im
Salzburger Universitätsabkommen vereinbart werden, sind die
Universität Salzburg und das Mozarteum auch in räumlicher Hinsicht
für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Beide Universitäten
werden als moderne Universitätsstandorte damit noch attraktiver und
wettbewerbsfähiger", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer
anlässlich der Unterzeichnung des Salzburger Universitätsabkommens
mit LH Dr. Franz Schausberger.

Der 1. Jänner 2004 ist der Start in die Selbstständigkeit der
Universitäten. Um ihnen beste Voraussetzungen für diesen Start zu
ermöglichen, werden eine Reihe von Maßnahmen zur Qualitätssicherung
und Qualitätssteigerung gesetzt. Neben den "Vorziehprofessuren" zur
Unterstützung der Schwerpunktsetzung und Profilbildung stellen die
Bauvorhaben für die Entwicklung der Universitäten einen weiteren
wesentlichen Bestandteil zur Stärkung der Universitäten dar. "Die
Universität Salzburg und das Mozarteum haben in Zusammenarbeit mit
dem Bildungsministerium ihre Profile erarbeitet und die Entwicklung
vorangetrieben. Die Universität Salzburg ist die erste Universität
Österreichs, an der flächendeckend alle Fakultäten international
evaluiert wurden. Die Ergebnisse der Evaluationen sind ganz
wesentlich für die Weiterentwicklung. Die heutige Vereinbarung ist
ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung dieser Konzepte, der
allen Universitäten zeigen soll, dass Schwerpunktsetzung und
Profilentwicklung eine unabdingbare Basis für bauliche Maßnahmen
darstellen", so Gehrer weiter.

Das Bildungsministerium wird sich unter anderem für einen Neubau für
Teile der Geisteswissenschaftlichen Fakultät im "Unipark Nonntal"
einsetzen und Mittel für eine Beteiligung am Ankauf von Schloss Rif
für ein sportwissenschaftliches Zentrum bereitstellen. Darüber hinaus
wird das Ministerium am Aufbau des Forschungszentrums
"Biowissenschaften und Gesundheit" mitwirken. Damit Salzburg auch
weiterhin seinem Ruf als "Mozartstadt" gerecht wird, soll rechtzeitig
bis zum Mozartjahr 2006 der Mozarteumsstandort Mirabellplatz
generalsaniert und neu ausgestattet werden. "Auf diese Weise wird
Salzburg für Studierende und Lehrende im internationalen Wettbewerb
noch attraktiver und so künftig nicht mehr nur als Festspielstadt
sondern auch als Universitätsstadt bekannt sein. Ich danke allen
beteiligten Akteuren, allen voran LH Schausberger, für diese
konstruktive und konsensorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der
Salzburger Universitäten", so Gehrer abschließend.

- Wien, 9. Oktober 2003 -

nnn
(Schluss)

OTS0079    2003-10-09/10:59

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