Gehrer: Zukunftspaket für Salzburgs Universitäten

Wien (OTS) - "Die Attraktivität einer Universität wird in Zukunft verstärkt von der Qualität des Angebots abhängig sein. Moderne und attraktive Schwerpunkte und ein klares Profil schaffen Wettbewerbsvorteile. Qualitätssicherung, Schwerpunkt-bildung und Profilentwicklung sind auch wesentliche Komponenten des neuen Universitätsgesetzes. Durch die baulichen Maßnahmen, die heute im Salzburger Universitätsabkommen vereinbart werden, sind die Universität Salzburg und das Mozarteum auch in räumlicher Hinsicht für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Beide Universitäten werden als moderne Universitätsstandorte damit noch attraktiver und wettbewerbsfähiger", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Unterzeichnung des Salzburger Universitätsabkommens mit LH Dr. Franz Schausberger.

Der 1. Jänner 2004 ist der Start in die Selbstständigkeit der Universitäten. Um ihnen beste Voraussetzungen für diesen Start zu ermöglichen, werden eine Reihe von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung gesetzt. Neben den "Vorziehprofessuren" zur Unterstützung der Schwerpunktsetzung und Profilbildung stellen die Bauvorhaben für die Entwicklung der Universitäten einen weiteren wesentlichen Bestandteil zur Stärkung der Universitäten dar. "Die Universität Salzburg und das Mozarteum haben in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium ihre Profile erarbeitet und die Entwicklung vorangetrieben. Die Universität Salzburg ist die erste Universität Österreichs, an der flächendeckend alle Fakultäten international evaluiert wurden. Die Ergebnisse der Evaluationen sind ganz wesentlich für die Weiterentwicklung. Die heutige Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung dieser Konzepte, der allen Universitäten zeigen soll, dass Schwerpunktsetzung und Profilentwicklung eine unabdingbare Basis für bauliche Maßnahmen darstellen", so Gehrer weiter.

Das Bildungsministerium wird sich unter anderem für einen Neubau für Teile der Geisteswissenschaftlichen Fakultät im "Unipark Nonntal" einsetzen und Mittel für eine Beteiligung am Ankauf von Schloss Rif für ein sportwissenschaftliches Zentrum bereitstellen. Darüber hinaus wird das Ministerium am Aufbau des Forschungszentrums "Biowissenschaften und Gesundheit" mitwirken. Damit Salzburg auch weiterhin seinem Ruf als "Mozartstadt" gerecht wird, soll rechtzeitig bis zum Mozartjahr 2006 der Mozarteumsstandort Mirabellplatz generalsaniert und neu ausgestattet werden. "Auf diese Weise wird Salzburg für Studierende und Lehrende im internationalen Wettbewerb noch attraktiver und so künftig nicht mehr nur als Festspielstadt sondern auch als Universitätsstadt bekannt sein. Ich danke allen beteiligten Akteuren, allen voran LH Schausberger, für diese konstruktive und konsensorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Salzburger Universitäten", so Gehrer abschließend.

- Wien, 9. Oktober 2003 -

nnn
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