Gehrer überreicht Urkunden über Verleihung des Berufstitels Professorin/Professor

Wien (OTS) – Bildungsministerin Elisabeth Gehrer überreicht heute (8. 10.) im Rahmen eines Festaktes Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Urkunden über den ihnen vom Bundespräsidenten verliehenen Berufstitel Professorin und Professor für ihre langjährigen Verdienste um die Vermittlung von Bildung, Wissenschaft und Kultur. ****

Mit dem Berufstitel Professorin ausgezeichnet wird die gebürtige Budapesterin und ausgebildeten Psychologin und Pädagogin Mag. Katalin Zanin für ihre zahlreichen Initiativen zur gesellschaftlichen und kulturellen Integration behinderter Menschen. Mag. Zanin gründete 1979 den Kulturverein "Ich bin O. K.", war Geschäftsführerin der "Aktion Mensch", ist Dozentin bei den Internationalen Tanzwochen in Wien, beim Centrum für Integralen Tanz und Ausdruck (CITA) sowie Lehrbeauftragte an der Universität Wien und arbeitet als Produzentin vieler Theater- und Tanzstücke mit behinderten und nichtbehinderten Menschen. Seit 1997 kooperiert sie mit der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater und gründete mit Renato Zanella, dem Ballettdirektor der Wiener Staatsoper, das "Off- Ballet- Spezial", das 2001 mit großem Erfolg an der Eröffnungszeremonie des Wiener Opernballs teilnahm. Mag. Zanin hat durch ihre Arbeit wesentlich zu einem geänderten Bewusstsein gegenüber behinderten Menschen in der Gesellschaft beigetragen.

Dekrete über die Verleihung des Berufstitel Professor erhalten:

Dipl. Ing. Fritz Brucker ist seit mehr als 30 Jahren dem traditionsreichen Wiener Schubertbund verbunden, mit dem er als Chorleiter und Klavierbegleiter zahlreiche Konzerttourneen im In-und Ausland, u. a. USA, China, Syrien, Rom, Riad, und Abidjan, sowie Auftritte im Hörfunk, TV und in Plattenstudios absolvierte. Fritz Brucker hat damit einen wesentlichen Beitrag zur Kulturvermittlung und zum kulturellen Ansehen Österreichs, insbesondere im Ausland, geleistet. Sein besonderes Engagement gilt auch der Förderung des musikalischen Nachwuchses, u. a. im Rahmen des Internationalen Chorwettbewerbes "Franz Schubert". Seit 1973 ist Fritz Brucker auch künstlerischer Leiter der Sommerkonzerte in Hohenberg, NÖ.

Der Historiker Dr. Theodor Brückler ist Leiter des Archivs des Bundesdenkmalamtes und hat sich als Experte für Kunstraub und Restitutionen einen Namen gemacht. Mit dem von ihm herausgegeben und kürzlich erschienenen Buch "Kunstraub, Kunstbergung und Restitution in Österreich 1938 bis heute" leistete er einen wertvollen Beitrag zu einem historisch noch nicht vollständig aufgearbeiteten Kapitel österreichischer Vergangenheit. Daneben beschäftigt sich Dr. Brückler seit langem mit niederösterreichischer Landesgeschichte. Er ist seit 1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtmuseums Hollabrunn, Verfasser zahlreicher Publikationen zur niederösterreichischen Kunst- und Kulturgeschichte, von Heimatbüchern und Ortschroniken und engagiert sich für den Kulturgüterschutz in Österreich, wo er grundlegende wissenschaftliche Forschungsarbeiten geleistet hat.

Chefredakteur Johann Dibold ist seit mehr als 40 Jahren als Wirtschaftsjournalist und -Publizist tätig. Er war Leiter der Wirtschaftsredaktionen der "Wochenpresse", des "Neuen Express", "Kronen Zeitung" sowie Redakteur für Wirtschaft und Wirtschaftspolitik der AZ. 1975 gründete er die "Österreichische Gesellschaft für Zukunftspolitik". 1980 gründete er gemeinsam mit Dr. Helmut Rome das Zeitschriften-Magazin "Falstaff", das in seiner Blattlinie Wirtschaft und Kultur verbindet und erfolgreich österreichische Lebensart, österreichische Küche und Weinkultur präsentiert.

Joseph Flatscher, langjähriger Kur- und Tourismusdirektor von Bad Gastein sowie Vizepräsident der Austrian Association for Health Resorts und Spas hat sich langjährige Verdienste um den Tourismus in der Gastein-Tauernregion erworben. Der ausgebildete Hotel- und Gastgewerbefachmann hat großen Anteil an der Ausbildung von Tourismusfachkräften sowie am Aufbau zahlreicher Tourismusfachschulen. Als Geschäftsführer des Forschungsinstitutes Gastein-Tauernregion hat Flatscher mit Wissenschaftern die Grundlagen der Kur in Bad Gastein und Bad Hofgastein ausgearbeitet. Ihm sind auch die organisatorischen Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Salzburg, Innsbruck, Graz und Wien zu verdanken und er war maßgeblich daran beteiligt, dass die erfolgreichen Forschungsprojekte im Rahmen des UNESCO-Programms "Der Mensch und die Biosphäre" in der Tauern- und Großglockner-Region mit dem Stützpunkt Bad Gastein ausgeführt werden konnten.

Robert Seeger gehört dem ORF seit 1965 an und zählt zu den profiliertesten und renommiertesten Sportjournalisten Österreichs. Seeger begann seine Laufbahn als freier Mitarbeiter beim Aktuellen Dienst des Landesstudios Steiermark, war von 1973 bis 1991 Sportchef des ORF Steiermark und ist seit 1991 Chefkommentator des ORF-Sports. Er berichtete er von zahlreichen sportlichen Großveranstaltungen, darunter Olympische Spiele und Weltmeisterschaften, gestaltete unzählige Sendungen und trat auch als Autor von Fachbüchern in Erscheinung. Seeger war Lehrbauftragter der Universität Graz für Medienkunde, ist Mitglied des alpinen Weltcup-Komitees des internationalen Skiverbandes, Mitglied im ORF-Kuratorium und –Stiftungsrat, Präsident der internationalen Ski-Journalisten und Internationaler Ski-Statistiker der FIS.

Der gebürtige Oberösterreicher Hans Vockenhuber zählt zu den profiliertesten Radiojournalisten Österreichs. Bereits während seines Studiums der Geschichte und Germanistik in Wien war Vockenhuber ab 1973 im Landesstudio Burgenland in der Information tätig. 1976 wechselte er nach Wien zum Aktuellen Dienst der Radio-Hauptabteilung "Information" als Journalmoderator und Wirtschaftsjournalist. 1981 übernahm Vockenhuber die Redaktionsleitung von "help- das Konsumentenmagazin". 1997 kehrte er in die Wirtschaftsredaktion der Radio-Hauptabteilung "Information" zurück, deren Ressortleiter er seit 1999 ist. 2003 erfolgte der Start des neuen Ö1-Wirtschaftsmagazins "Saldo".

Chefredakteur Dkfm. Dr. Georg Wailand begann seine journalistische Laufbahn in der Sportredaktion der Tageszeitung "Neues Österreich". 1970 trat er in die Wirtschaftsredaktion der Tageszeitung "Express" ein, von wo er ein Jahr später zur "Krone" wechselte. Seit 1974 ist er Ressortleiter des Wirtschaftsmagazins der "Kronen-Zeitung" und seit 1982 auch Herausgeber des Wirtschaftsmagazins ""Gewinn". 1991 wurde er stellvertretender Chefredakteur der "Kronen-Zeitung". 1991 gründete Wailand die Kapitalanlegermesse "Gewinn-Messe. Seit 1976 ist Wailand Lehrbeauftragter für Wirtschaftspublizistik am Institut für Werbewissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und hat zahlreiche Bücher zu Wirtschaftsthemen verfasst, darunter "Die Reichen und die Superreichen in Österreich" (1977), "Wer regiert Österreich" (1983), "Der große Geldratgeber" (1994) als Herausgeber "Gewinnen mit Aktien" (1990), "Die besten Karten im Pensionspoker" (1999), "Unsere Zukunft ist bunt" (1999), "Gewinnen online" (2000).

Rückfragen & Kontakt:

BM für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Öffentlichkeitsarbeit/cb
Tel.: (++43-1) 53 120-5153

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWI0001