Eder: Grasser für neue Milliardenverschuldung der Asfinag verantwortlich

Wien (SK) "Während die ÖBB unter großem Getöse mit dem Hauptargument der hohen Schulden zerschlagen wird, nimmt der Finanzminister klamm und heimlich weitere 1,5 Milliarden Euro Schulden für die Asfinag auf", machte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder aufmerksam. Diese 1,5 Milliarden Euro in Form einer Anleihe der Asfinag mit 100 Prozent Bundeshaftung bedeuten eine echte Neuverschuldung des Staates, und es sei unklar, wofür dieses Geld verwendet wird, so Eder Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Asfinag habe ohnedies schon den hohen Schuldenstand von acht Milliarden Euro und müsse allein für diesen Betrag 500 Millionen Euro an Zinsen zahlen. Finanzminister Grasser rechnet damit, dass dieses aufgenommene Geld durch die Lkw-Maut wieder herein gebracht werden könne. "Das heißt nichts anderes, dass die Wirtschaft für Schulden aufkommen muss, die ohne erkennbaren Nutzen eingegangen wurden", unterstrich Eder. Dadurch werde eine Querfinanzierung zur Bahn aufgrund der langfristigen Kreditzurückzahlungen weiter verzögert und der 70-prozentige Zuwachs im Güterverkehr werde dann auf der Straße stattfinden. (Schluss) ns

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