Razborcan: Flughafen Wien Schwechat droht massives Sicherheitsvakuum

Sicherheitskontrollen sollen neu ausgeschrieben werden; massive Kürzungen bei Personal und Organisation zu befürchten

St. Pölten, (SPI) - Die Sicherheitskontrollleistungen am Flughafen Wien-Schwechat werden derzeit von der Firma "Vienna International Airport Security Services GmbH" (VIAS) wahrgenommen. Seitens des Innenministeriums wurden diese Leistungen nun neu ausgeschrieben -und die Ausschreibung ist, wie die NÖ Sozialdemokraten kritisieren, keinesfalls im Interesse der Sicherheit gelegen. "In diesem Verfahren ist der Schwerpunkt so gesetzt, dass das vorrangige Ziel Kostenreduktionen sind. Es ist daher zu befürchten, dass ein Bieter zum Zug kommt, der lediglich über einen ‚Kampfpreis' die Ausschreibung für sich entscheidet, qualitativ aber die Sicherheitskontrollen nicht auf dem bisherigen Niveau erbringen wird können. Damit droht dem Flughafen Schwechat, Österreichs größter Flugverkehrs-Drehscheibe, ein massives Sicherheitsvakuum", befürchtet der Schwechater SP-LAbg. Gerhard Razborcan einen Rückgang der Sicherheit.****

Neben den Sicherheitsbedenken ist auch als schädlich anzusehen, dass die Ausschreibung so gestaltet worden ist, dass Bieter mit niedrigeren Lohnkosten einen besonderen Vorteil haben. "Das bedeutet in diesem Fall dass die bisherige Firma VIAS die Ausschreibung für Wien nicht gewinnen kann und die Mitarbeiter gekündigt werden müssen. Wenn nun ein ‚Billigstbieter' mit weitaus schlechter ausgebildeten Personal gewinnt ist ebenso davon auszugehen, dass die gesamte Sicherheitsstruktur am Flughafen ausgedünnt und Kontrollen wohl zurückgenommen werden", so Razborcan weiter.

In einer Anfrage im NÖ Landtag an NÖ Verkehrsreferenten LH Erwin Pröll möchte der Schwechater SP-Mandatar nun die aktuellen Fragen betreffend der Sicherheitsbedenken und der neuen Strukturen am Flughafen Wien Schwechat für alle Niederösterreicher geklärt wissen. "Nicht nur das der Flughafen auf nö. Landesgebiet liegt, ist das Land auch zu 20% an der Flughafen Wien AG beteiligt. Es liegt daher im Interesse unseres Bundeslandes, dass Sicherheitsbedenken ehemöglichst zerstreut werden können - wenn möglich!", so Razborcan.
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