• 02.10.2003, 15:51:49
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"Haus der Salzburger Wirtschaft" grundlegend modernisiert

Wirtschaftskammer Salzburg: Bestens gerüstet für zukünftige Herausforderungen

Salzburg (OTS) - Salzburg, 2. Oktober 2003/WKS.Mit einem
umgebauten Kammergebäude in neuem Glanz, einem neuen Corporate
Design, vor allem aber mit einer noch mitgliederfreundlicheren
Gestaltung der Service-Einrichtungen präsentiert sich die
Wirtschaftskammer Salzburg nun auch offiziell ihren 33.500
Mitgliedern und der breiten Öffentlichkeit.
Heute, Donnerstag, 2. Oktober 2003, erfolgt in einem Festakt im
neuen Plenarsaal der Wirtschaftskammer die "offizielle
Wiedereröffnung" des grundlegend sanierten Kammergebäudes und seiner
Einrichtungen. Darauf hinzuweisen ist allerdings, dass der Umbau bei
voller Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes durchgezogen wurde und
die Wirtschaftskammermitarbeiter den Mitgliedern selbstverständlich
auch während der Bauarbeiten mit Rat und Tat zur Seite standen.

Ztl.: Modern, transparent, mitgliederfreundlich
"Im 153. Jahr ihres Bestehens kann die Wirtschaftskammer Salzburg mit
einer rundum erneuerten Basis weiter erfolgreich ihre Aufgaben im
Bereich Interessenvertretung, Wirtschaftsförderung und
Wissensvermittlung verfolgen", erklärt Wirtschaftskammerpräsident
Komm.-Rat Rainhardt Buemberger. Der Umbau des Hauses zu einem klaren,
hellen und offenen Gebäude stellt einen weiteren Höhepunkt im
Baugeschehen der Wirtschaftskammer Salzburg dar.
Buemberger:"Entstanden ist ein ´Haus der Salzburger Wirtschaft´, das
auch architektonisch Aufgeschlossenheit, Modernität, Transparenz und
Mitgliederfreundlichkeit signalisiert. Ich möchte im Namen der
Salzburger Unternehmer allen daran Beteiligten herzlich für die
Modernisierung ´unserer Wirtschaftskammer´ danken!"

Ztl.: Info-Point: Service auf den Punkt gebracht
"Mit dem neuen Info-Point, einem großzügigen Foyer und dem
transparenten Plenarsaal - sozusagen die Visitenkarte unseres Hauses
- schaffen wir nicht nur ein helles, freundliches Entree, sondern
verwirklichen gleichzeitig eine neue Service-Konzeption", betont
Wirtschaftskammer-Präsident Buemberger. Ziel war es, die für die
Unternehmer oder Gründer besonders wichtigen Dienstleistungen im
Erdgeschoss zu konzentrieren, um rasch, unkompliziert und ohne
langwieriges "Weiterreichen" helfen zu können.
Der erste Eindruck ist der wichtigste. Demgemäß wurde der
Eingangsbereich der WK völlig neu gestaltet. Begrüßt werden die
Mitglieder am Info-Point, der durch seine offene, moderne und
freundliche Gestaltung besticht. Die Mitarbeiter des Info-Points
dienen dabei als "persönlicher Wegweiser" für die Mitglieder, geben
schriftliche Erstinformationen aus oder vermit-teln, wenn notwendig,
zu den Experten der WK.
An den Info-Point schließen sich wichtige Service-Stellen der WK
Salzburg an, die früher an unterschiedlichen Standorten angesiedelt
waren und nun im Erdgeschoss des Kammergebäudes konzentriert wurden:
- Das Gründerservice: Jährlich werden über 1000 angehende
Jungunternehmer im Gründerservice beraten. Die unmittelbare Nähe zu
den Experten der WK Salzburg stellt für die Gründer eine wichtige
Verbesserung der Service-Qualität dar.
- Ebenso im Erdgeschoss angesiedelt ist die Landesgeschäftsstelle der
Jungen Wirtaschaft, die Plattform für alle JungunternehmerInnen in
Stadt und Land Salzburg.
- Das Innovationsservice Salzburg, das gemeinsam von Land und
Wirtschaftskammer Salzburg betrieben wird: 2001 gegründet, werden
Salzburger Unternehmen zentral über das Angebot an
Innovationsförderungen, Experten und Know-how-Quellen, Patente,
Technolo-giekooperationen, Risikokapital sowie über
technologieorientierte Unternehmensgründungen informiert. 2002 wurden
in 27 Veranstaltungen über 1250 Teilnehmer über neueste
Technik-trends informiert und rund 80 Firmen erfolgreich beraten.
- Im Rahmen der neuen Service-Zone wird auch eine Förderberatung
etabliert.
- Weiteres Element der neuen Service-Zone sind die schon jetzt
vielfältig genutzten Branchenauskünfte.
- Und nicht zuletzt werden im neu gestalteten Erdgeschoss die
bestehende WK-Bezirksstelle für die Landeshauptstadt und die neue
WK-Bezirksstelle Salzburg-Umgebung untergebracht.
- Zur Ausstattung des Foyers gehört auch eine multimediale
Anzeigetafel, die den Besuchern auf einen Blick zeigt, wo im Haus
Veranstaltungen oder Sitzungen stattfinden. An zwei Konsolen erhalten
die Besucher auf Knopfdruck interessante Informationen und können auf
das Internet zugreifen, etwa auf das Portal wko.at.

Ztl.: Sanierung des Gebäudes war unumgänglich

"An dem 30 Jahre alten Gebäude hat der Zahn der Zeit doch schon
kräftig genagt. Es entsprach auch nicht mehr den Anforderungen einer
modernen, serviceorientierten Interessenvertretung", begründet
WK-Vizepräsident Dipl.-Ing. Augustin Heuberger, Vorsitzender des
Bauausschusses für den Kammerumbau, den einstimmigen Baubeschluss der
damaligen Vollversammlung der WK Salzburg vom 22. Mai 2000: "Das
Gebäude wies bereits zahlreiche Mängel auf. Eine Sanierung aus
sicherheitstechnischen Überlegungen und im Hinblick auf die
Energieoptimierung wie Vollwärmeschutz, Dachbodenisolierung,
Fensteraustausch sowie der Infrastruktur war unumgänglich."
Insgesamt 50 Firmen, vorwiegend aus dem Salzburger Land, wurden
nach Ausschreibungen beim Umbau nach den Plänen von Mag. Arch. Erich
Wagner eingesetzt. Baubeginn war 2001, im Juli 2003 wurde das
Gebäude, voll dem Zeitplan entsprechend, fertig gestellt.
- Sämtliche Büroräume vom ersten bis zum vierten Obergeschoss wurden
baulich modernisiert und bekamen eine neue Einrichtung.
- Weiters wurde die gesamte Haustechnik (Elektroausstattung,
Sanitäranlagen, Heizung, Klima-Installationen) auf den üblichen
technischen Standard gebracht.
- Die Fassade wurde mit einem Vollwärmeschutz verkleidet, erneuert
wurden die Fenster samt Sonnenschutz.
- Herzstücke des völlig umgestalteten Erdgeschosses sind der neue
Info-Point sowie der neue Plenarsaal, der nicht nur für das
Wirtschaftsparlament als Tagungsraum gedacht ist, sondern in dem auch
Veranstaltungen (mit Kinobestuhlung) abgehalten werden können.
- Zusätzlich wurden im Erdgeschoss Konferenzräume geschaffen, die mit
modernster Audio- und Videotechnik (Videobeamer etc.) ausgestattet
sind.
WK-Vizepräsident Heuberger: "Wir haben unserem Grundsatz der
sparsamen Verwendung der Mitgliederbeiträge folgend keinen
Luxuspalast hingestellt, sondern ein zweckmäßiges, effizientes
Gebäude geschaffen, das im Rahmen der vorgegebenen Kosten von 8,78
Mill. Euro bleiben wird."
Dennoch wird das Gebäude nicht nur durch Effizienz und Nüchternheit
geprägt. Der Kunst wurde ebenso Raum gewidmet. Anhand der Konzeption
von Christoph C. Stangl, der auch eine Skulptur beisteuerte, wurde
nach einem genauen Konzept in jedem Stockwerk ein künstlerischer
Akzent mit unterschiedlichen Ausdrucksweisen gesetzt. Zum Einsatz
kamen Gemälde von Eva Möseneder, Zeichnungen von Petra Moiser und
Glaskunst von Fritz Rainer Kreis. Textil-Kunst schuf Gisela Eder,
keramische Objekte Uschi Schröcksnadel.

Ztl.: Bemerkenswertes Modernisierungs- und Bauprogramm
WK-Direktor Dr. Wolfgang Gmachl erinnert daran, dass die
Wirtschaftskammer Salzburg seit Beginn der 90er Jahre bis zum Umbau
des in den frühen 70er Jahren entstandenen Kammergebäudes ein
bemerkenswertes Erneuerungsprogramm ihrer Einrichtungen durchgezo-gen
hat.
- So wurde sukzessive die Modernisierung der Bezirksstellen in Zell
am See, Hallein und St. Johann in Angriff genommen.
- Parallel dazu investierte die WK Salzburg intensiv in ihre
Bildungseinrichtungen, gemäß ihrem Arbeitsschwerpunkt,
Qualifikationspartner Nummer Eins der Salzburger Wirtschaft zu
werden, was nicht zuletzt durch das "Bildungs-Bauprogramm" der
Wirtschaftskammer gelungen ist.
- 1989 wurde die heutige BauAkademie/Lehrbauhof Salzburg errichtet.
- 1991 wurde das frühere Kammergebäude in der Faberstraße 18 zum
"Informationszentrum der Wirtschaft" umgebaut, in dem
Lehrlingsstelle, AHA!-Bildungsberatung und Volkswirtschaftliche
Gesellschaft untergebracht sind.
- 1993 erfolgte die Erweiterung des WIFI.
- Massiv hat die Wirtschaftskammer in die Salzburger Tourismusschulen
investiert: renoviert wurden das Schulhotel Grand Park Hotel in Bad
Hofgastein und die Tourismusschulen Bad Hofgastein erweitert.
Mehrfach kam es zum Ausbau der Tourismusschulen Kleßheim, der im Jahr
2001 mit dem neuen Burscheninternat und 2002 mit der Sanierung und
Adaptierung des Praxisbetriebes Kavalierhaus Kleßheim fortgesetzt
wurde.
- Höhepunkt der Bildungsinvestitionen wird die 2005 fertig gestellte
Campus-FH Salzburg-Urstein sein, die von der Heimat Österreich
errichtet wird und zu der am 4. Oktober die feierliche
Grundsteinlegung stattfindet.
"Insgesamt hat die WK Salzburg seit 1989 schon 57 Mill. Euro in den
Bau und Ausbau von Bil-dungseinrichtungen investiert, was sich für
die Salzburger Wirtschaft mehr als gerechnet hat. Damit ist ein
führendes Kompetenzzentrum Salzburgs für die Aus- und Weiterbildung
mit beeindruckender Größenordnung entstanden", so Gmachl.
Doch nicht nur im Kammerhauptgebäude wurde der Eingangsbereich einer
Neugestaltung unterzogen - auch im WIFI der WK Salzburg wurde über
den Sommer das Foyer grundlegend umgebaut.
Der Eingangsbereich wurde wesentlich freundlicher und heller
gestaltet, ebenso auch der Zugang zur WIFI-Info. "Das Entree ins WIFI
Salzburg wurde zur modernen, offenen und freundlichen Besucher- und
Nutzerzone", bringt WK-Direktor Dr. Gmachl die Umbauarbeiten im WIFI
auf den Punkt.

OTS0228    2003-10-02/15:51

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WKS

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