- 02.10.2003, 11:22:05
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SPÖ protestiert gegen infame FP-Zuweisungen
Würschl: "FPÖ sollte in ihren eigenen Reihen nach frustrierten Wählern suchen und nicht die politischen Mitbewerber anpatzen"
Kärnten (SP-KTN) – Die Täter hinter dem Brandanschlag auf die
FP-Zentrale sind ausgeforscht, doch die Reaktion von FP-Klubchef
Martin Strutz "erinnert an einen Ertrinkenden, der wie wild um sich
schlägt", meint SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl. Die anderen
für die eigene Politik verantwortlich zu machen zeugt von einem immer
weiter fortschreitenden Realitätsverlust der FPÖ. "Enttäuscht, das
waren die drei Täter sicher, aber garantiert nur von der chaotischen
FPÖ-Politik. Wieso sollte ein SP-Wähler enttäuscht über die Lage der
FPÖ sein? Im Gegenteil!", analysiert Würschl die politische
Situation. Gegen diese infamen Zuweisungen kann die SPÖ Kärnten nur
vehement protestieren.
Der Anschlag auf einen politischen Mitbewerber ist ebenso, wie
Übergriffe von wem und gegen wen auch immer, schärfstens zu
verurteilen sind. Die Sozialdemokraten distanzieren sich deutlich von
jeglicher Form von Gewalt, sei es nun physisch oder verbal. Würschl:
"In einer Demokratie darf es keinen Platz für derartige Auswüchse
geben, für seine Politik ist aber jede Partei letztlich selbst und
vor allem dem Wähler gegenüber verantwortlich." (Schluss)
OTS0087 2003-10-02/11:22
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