• 02.10.2003, 10:26:27
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Brandanschlag auf FPÖ-Zentrale war politisch motiviert

Täter stammen aus linker Szene

Klagenfurt (OTS) - Der Brandanschlag auf die FPÖ-Geschäftsstelle
in Klagenfurt hat leider, wie vermutet, politische Hintergründe. Die
Täter, die gefasst werden konnten, wollten mit ihrer Wahnsinnstat
eine Aktion gegen die FPÖ setzen, stellte heute der freiheitliche
Landesparteiobmann Martin Strutz mit großer Betroffenheit fest. Er
dankt vor allem der Exekutive für die rasche Aufklärung, da es
wichtig ist, dass sich niemand sicher fühlen soll, der derartige
Wahnsinnstaten plant oder ausüben möchte.

Es sei bezeichnend, dass die Täter der linken Szene in Klagenfurt
zuzuordnen seien. Die tägliche Hetze der politischen Mitbewerber
gegen die FPÖ habe hier sicherlich ihren Anteil gehabt. Deshalb
appelliert Strutz heute neuerlich an SPÖ und ÖVP, den Wahlkampf fair
zu führen und den politischen Gegner nicht zu diffamieren. Leider
haben wir schon bei anderen Landtagswahlen feststellen müssen, dass
beispielsweise Angestellte der SPÖ-Parteizentrale mit Gewalt gegen
Eigentum der FPÖ vorgegangen sind. Die Verantwortlichen der
wahlwerbenden Gruppen haben eine große Verantwortung im Hinblick auf
den bevorstehenden Landtagswahlkampf und eine Verpflichtung, auf ihre
Funktionäre und Sympathisanten einzuwirken, dass dieser Wahlkampf
fair geführt werde und Aktionen, wie jene gegen die FPÖ, unterlassen
würden, sagte Strutz.

Er ruft seinen von gestern getätigten Vorschlag, ein
Fairness-Abkommen für den Wahlkampf zu unterzeichnen in Erinnerung
und sagte, dass alles daran gesetzt werden müsse, auch bei
unterschiedlichen politischen Standpunkten das gute Kärntner Klima
des gemeinsamen vor das Trennende zu stellen.

Rückfragehinweis: FPÖ-Landesgeschäftsstelle
Tel.: (0463) 56404

OTS0055    2003-10-02/10:26

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