Nasko: Barocker Prälatengarten des Stifts Herzogenburg öffentlich zugänglich

Land förderte Renovierung des Stifts für Jubiläumsfeierlichkeiten

St. Pölten, (SPI) - Seit vergangenen Freitag, den 26. September, ist der neu renovierte barocke Prälatengarten des Stifts Herzogenburg der Öffentlichkeit zugänglich. Bei Ausgrabungen des Bundesdenkmalamtes entdeckten Mitarbeiter eine verborgene Gartenstruktur, die nun originalgetreu nachgebaut wurde. Neben den Maßnahmen zur Gartengestaltung inklusive der notwendigen Infrastruktur und der Schaffung eines Brunnens wurden auch Steinmetzarbeiten durchgeführt. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betrugen rd. 450.000 Euro. Das Land Niederösterreich beteiligte sich an der Wiederherstellung des Prälatengartens mit einer Fördersumme von insgesamt 218.000 Euro", so der St. Pöltner LAbg. und Kultursprecher der NÖ Sozialdemokraten Prof. Dr. Siegfried Nasko.****

Anlass zur "Runderneuerung" des Stiftes Herzogenburg gibt die 900-Jahr-Feier, die im Jahre 2012 begangen wird - bereits seit dem Jahr 2000 wird daher renoviert: Die Südfassade, die Ostfassade mit dem Festsaaltrakt und ein Teil der nördlichen Stiftsfront des Augustiner-Chorherren-Stiftes wurden bereits restauriert. Dabei wurde sorgfältig darauf geachtet, möglichst nahe an den alten Entwürfen von Hofarchitekt Johann Bernhard Fischer von Erlach sowie dem berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer zu arbeiten. 2004 soll mit der Renovierung des Innenhofes des Stiftes begonnen werden. Die Gesamtkosten der Außenrenovierung werden auf etwa 4,5 Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung soll durch Eigenmittel des Stifts, Subventionen und Spenden gesichert werden.

"Die landschaftlich sehenswerte Region zwischen Krems und St. Pölten mit den Stiften Göttweig und Herzogenburg ist einfach eine herausragende Region in der ein unermesslich großes kulturelles und touristisches Potenzial steckt. Hier eröffnen sich Chancen für die Region - und das aktuelle Projekt ist sicher ein Baustein im Bemühen, St. Pölten und Krems als gemeinsame Kandidaten für die Europäische Kulturhauptstadt 2009 zu positionieren. Gerade im Hinblick auf den Anspruch Topregion in Europa zu sein, darf sich NÖ als Kultur- und Tourismusland diese Möglichkeit nicht entgehen lassen," so SP-Abgeordneter Nasko abschließend.
(Schluss) ha/fa

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