• 27.09.2003, 12:43:29
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  • OTS0036 OTW0036

Nasko: Barocker Prälatengarten des Stifts Herzogenburg öffentlich zugänglich

Land förderte Renovierung des Stifts für Jubiläumsfeierlichkeiten

St. Pölten, (SPI) - Seit vergangenen Freitag, den 26. September, ist
der neu renovierte barocke Prälatengarten des Stifts Herzogenburg der
Öffentlichkeit zugänglich. Bei Ausgrabungen des Bundesdenkmalamtes
entdeckten Mitarbeiter eine verborgene Gartenstruktur, die nun
originalgetreu nachgebaut wurde. Neben den Maßnahmen zur
Gartengestaltung inklusive der notwendigen Infrastruktur und der
Schaffung eines Brunnens wurden auch Steinmetzarbeiten durchgeführt.
Die Gesamtkosten für dieses Projekt betrugen rd. 450.000 Euro. Das
Land Niederösterreich beteiligte sich an der Wiederherstellung des
Prälatengartens mit einer Fördersumme von insgesamt 218.000 Euro", so
der St. Pöltner LAbg. und Kultursprecher der NÖ Sozialdemokraten
Prof. Dr. Siegfried Nasko.****

Anlass zur "Runderneuerung" des Stiftes Herzogenburg gibt die
900-Jahr-Feier, die im Jahre 2012 begangen wird - bereits seit dem
Jahr 2000 wird daher renoviert: Die Südfassade, die Ostfassade mit
dem Festsaaltrakt und ein Teil der nördlichen Stiftsfront des
Augustiner-Chorherren-Stiftes wurden bereits restauriert. Dabei wurde
sorgfältig darauf geachtet, möglichst nahe an den alten Entwürfen von
Hofarchitekt Johann Bernhard Fischer von Erlach sowie dem berühmten
Barockbaumeister Jakob Prandtauer zu arbeiten. 2004 soll mit der
Renovierung des Innenhofes des Stiftes begonnen werden. Die
Gesamtkosten der Außenrenovierung werden auf etwa 4,5 Millionen Euro
geschätzt. Die Finanzierung soll durch Eigenmittel des Stifts,
Subventionen und Spenden gesichert werden.

"Die landschaftlich sehenswerte Region zwischen Krems und St. Pölten
mit den Stiften Göttweig und Herzogenburg ist einfach eine
herausragende Region in der ein unermesslich großes kulturelles und
touristisches Potenzial steckt. Hier eröffnen sich Chancen für die
Region - und das aktuelle Projekt ist sicher ein Baustein im Bemühen,
St. Pölten und Krems als gemeinsame Kandidaten für die Europäische
Kulturhauptstadt 2009 zu positionieren. Gerade im Hinblick auf den
Anspruch Topregion in Europa zu sein, darf sich NÖ als Kultur- und
Tourismusland diese Möglichkeit nicht entgehen lassen," so
SP-Abgeordneter Nasko abschließend.
(Schluss) ha/fa

OTS0036    2003-09-27/12:43

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