- 26.09.2003, 11:36:01
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Hernalser Bezirksvorsteherin Pfeffer will intensiveres Vorgehen gegen Drogenunwesen
Liste mit 7.600 Unterschriften von besorgten BezirksbürgerInnen übernommen - Ersuchen um Gesprächstermin mit Innenminister Strasser
Wien (SPW-K) - "Das die Zukunft unserer Jugend bedrohende
Drogenunwesen muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft
werden", forderte heute, Freitag, die Bezirksvorsteherin des 17.
Wiener Gemeindebezirks, Hernals, Dr. Ilse Pfeffer. Konkreter Anlass
für den neuerlichen diesbezüglichen Vorstoß der Bezirksvorsteherin
ist die gestern, Donnerstag nachmittag, von einer Bürgerinitiative
ihr übergebene Liste mit 7.600 Unterschriften von besorgten
BezirksbewohnerInnen. "Das Drogenproblem ist die Sorge Nummer eins
für viele BürgerInnen. Ich werde daher nicht müde, weiterhin alle nur
möglichen Schritte gegen die Drogenszene, vor allem gegen die Dealer,
zu unternehmen", betonte Pfeffer in einer Aussendung des
Pressedienstes der SPÖ Wien.
Wie die Bezirksvorsteherin weiter informierte, habe sie ein
Schreiben an Innenminister Strasser gerichtet, in dem sie eingehend
auf die unerfreuliche Situation und die Sorgen der BürgerInnen
hinsichtlich der Drogensituation hinweise und um einen
Gesprächstermin, den sie gemeinsam mit dem Sprecher der
Bürgerinitiative wahrnehmen wolle, ersucht. Im weiteren Verlauf ihrer
Ausführungen wies Pfeffer auch darauf hin, dass in jüngster Zeit
bereits von ihrer Seite und in enger Zusammenarbeit mit der
Bezirks-SPÖ, der Bezirks-ÖVP und der Hernalser Polizei einige
Initiativen - Drogengipfel im Wiener Rathaus, vermehrte Razzien,
Einrichtung einer Info-Drogen-Hotline durch die Polizei für den 16.
und 17. Bezirk - gegen das Drogenunwesen ergriffen worden wären,
diese aber durch zusätzliche Maßnahmen verstärkt werden müssten. Über
solche wolle sie mit Innenminister Strasser sprechen.
Pfeffer appellierte an die BürgerInnen die von der Polizei
eingerichtete Hotline (0664 61 14 33 84)zu nützen und im Fall von
Beobachtungen im Zusammenhang mit Drogen so rasch wie möglich
anzurufen, um ein rasches Eingreifen z.B. gegen Drogendealer zu
ermöglichen. Abschließend kündigte die Bezirksvorsteherin an, im Fall
des Zustandekommens eines Termins mit dem Innenminister die
BürgerInnen über den Inhalt des Gesprächs umgehend zu informieren.
(Schluss)
OTS0114 2003-09-26/11:36
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