- 26.09.2003, 09:30:14
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Mautordnung: Bis 1.12.2003 mit GO-Boxen ausrüsten!
Kontrollportale am Straßennetz blau ausgeleuchtet - Appell zur GO-Box Bestellung in Mautordnung verankert

Wien (OTS) - "Ab 1. Jänner 2004 ist die GO-Box von allen in- und
ausländischen Fahrzeugen über 3,5 Tonnen hzG auf Österreichs
Autobahnen und Schnellstraßen zwingend mitzuführen. Dennoch haben
derzeit in Österreich nur 10% und international erst 5% bestellt",
erklärten heute die Geschäftsführer der EUROPPASS LKW-Mautsystem
GmbH, Peter Newole und Giuseppe Palma. Der Appell, rechtzeitig die
Fahrzeuggeräte zu bestellen, wurde sogar in der rechtlichen Basis der
fahrleistungsabhängigen Maut, der Mautordnung, verankert - dort heißt
es wörtlich: "Die Nutzer haben tunlichst darauf zu achten, sich
frühzeitig, jedoch möglichst bis 1.12.2003, über die in Punkt 5.2.
Mautordnung Teil B genannten Vertriebswege
- zum Post Pay Verfahren anzumelden oder
- sich mit einer GO-Box im Pre-Pay Verfahren auszurüsten, wobei erst
ab Inbetriebnahme des Mautsystems die Verpflichtung zum Mitführen
dieser bei Befahren der Straße besteht."
GO-Box nur mehr bis 30.11.2003 bestellbar
"Die GO-Box - für die Abrechnung der Maut unbedingt notwendig -
ist nur mehr bis 30.11.2003 bestellbar. Ab 1. Dezember 2003 können
die Geräte nur mehr über das straßenseitige Vertriebsnetz bezogen
werden. Mitunter stundenlange Staus vor Vertriebsstellen und
vorübergehende Engpässe sind dann bis zum Start des Mautsystems am
1.1.2004 nicht mehr auszuschließen. Sollten die Bestellzahlen nicht
eine dramatische Wende nach oben nehmen, werden viele LKW- und
Busfahrer die Vorweihnachtszeit 2003/ 2004 mit langen Wartezeiten
gleichsetzen. Für den Stau verantwortlich sind dann jene Unternehmen,
die ihre GO-Box nicht rechtzeitig bestellt haben", so die
Geschäftsführer weiter. "Mit drei einfachen Schritten kann dieser
Nachteil vermieden werden: zuerst feststellen welche Fahrzeuge
mautpflichtig sind; mit Tank- oder Kreditkartenfirma über Abrechnung
der Maut und Kreditrahmen sprechen; EUROPPASS kontaktieren: per
Telefon: 0800 400 11 400, per Fax: 0800 400 11 444 oder via Internet;
http://www.go-maut.at. Mehr ist nicht zu tun - alles weitere
übernehmen wir. Die Fahrzeuggeräte werden 6-8 Wochen vor Systemstart
direkt an das Unternehmen zugestellt. Verspätungen, Ärger und Verlust
durch Standzeiten fallen weg", appellierte Newole auch an den
Werkverkehr.
Kontrollportale blau ausgeleuchtet
Die Straßenumgebung bestimmter Kontrollportale wird aufgrund der
dort herrschenden Lichtverhältnisse mit blau leuchtenden
Scheinwerfern erhellt. Konkret handelt es sich dabei um 14 Portale in
der Nähe von Vösendorf, Gratkorn, Linz, Ansfelden, Wr. Neudorf,
Mödling sowie bei Wien um Standorte auf der A22 und A23. "Diese
Maßnahme ist aus technischen Gründen für das Mautsystem notwendig und
dient aufgrund der besseren Fahrbahnausleuchtung nicht zuletzt der
Verkehrssicherheit. Blaues Licht wurde in zahlreichen Tests als die
für das menschliche Auge angenehmste Straßenbeleuchtung
identifiziert. Bei der derzeitigen Bestellsituation kann diese
zusätzliche Beleuchtung auch als symbolisches Signal verstanden
werden, spätestens jetzt zu handeln", so die Geschäftsführer
abschließend.
Weitere Informationen im Internet: http://www.go-maut.at
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OTS0029 2003-09-26/09:30
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