• 24.09.2003, 12:57:50
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Jugendvertretung fordert: Mehr Macht den Jungen!

Wählen nicht erst ab 18, sondern schon ab 16.

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass durch die heutige Initiative im
Parlament zur Änderung des Wahlalterstichtages mehr junge Menschen
aktiv mitbestimmen können", so Christoph Riedl, Vorsitzender der
Bundesjugendvertretung (BJV). Das sei ein längst überfälliger Schritt
hin zu mehr Partizipation junger Menschen und mehr Gerechtigkeit
zwischen jung und alt. "Wirklich groß ist unsere Freude dann aber
doch nicht: Denn junge Menschen sind weiterhin in weiten Bereichen
von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen", schwächt Riedl ab.

Die BJV fordert weitere dringend notwendige Maßnahmen für mehr
Demokratie wie die bundesweite Senkung des aktiven Wahlalters auf 16
Jahre auf allen Ebenen, den Ausbau der Schulpartnerschaft und der
studentischen Mitbestimmung, die Erweiterung des aktiven Wahlalters
bei den Jugendvertrauensratswahlen von 18 auf 21 Jahre und des
passiven Wahlrechts von 21 auf 23 Jahre sowie das aktive Wahlrecht
für Nicht-EU-Ausländer auf kommunaler Ebene.

"Kinder und Jugendliche sind eine Bevölkerungsgruppe, die immer
noch entmündigt und oft ausgeschlossen wird - von Entscheidungen, die
sie selbst betreffen. Die politisch Verantwortlichen in diesem Land
müssen lernen, dass sie bei Fragen, die die Lebensrealität der jungen
Menschen betreffen, nicht über, sondern mit ihnen sprechen müssen",
so Riedl abschließend.

OTS0155    2003-09-24/12:57

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BJV

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