• 23.09.2003, 11:00:43
  • /
  • OTS0074 OTW0074

Vöslauer, Estée Lauder, Wolford und die Stiftung für Brustgesundheit im Zeichen des "Pink Ribbon"

Starke Marken für die Brustgesundheit

Schwerpunkt-Monat Oktober im Zeichen der
Brustkrebs-Früherkennung: 12 Millionen Vöslauer Flaschen mit
Anleitung zur Selbstuntersuchung

Wien (OTS) - Schwerpunkt-Monat Oktober im Zeichen der
Brustkrebs-Früherkennung - Estee Lauder: 40 Millionen Pink Ribbons -
eine Dekade im Dienst der Rosa Schleife - 12 Millionen Vöslauer
Flaschen mit Anleitung zur Selbstuntersuchung - Wolford: Pink Ribbon
Top - Mode für die Forschung - Kostenlose Hotline der Stiftung für
Brustgesundheit 0800 214030 ab 1. Oktober 2003

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In
Österreich wird bei jeder neunten Frau im Laufe ihres Lebens
Brustkrebs festgestellt. Damit ist nicht nur die Frau betroffen,
sondern die ganze Familie. Früherkennung rettet Leben - das gilt ganz
besonders für Brustkrebs. Dennoch denken zu wenige Österreicherinnen
daran. Aus diesem Grund machen die innovativen Unternehmen Vöslauer,
Estée Lauder und Wolford in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen
Privatstiftung für Brustgesundheit durch starke Aktionen im
Schwerpunktmonat Oktober auf das Thema aufmerksam. Sie unterstützen
damit gleichzeitig Früherkennung, Therapie und Forschung. Unter der
kostenlosen Hotline 0800 214030 (ab 1. Oktober 2003) sowie unter
www.brustgesundheit.at und www.bruststiftung.at erhalten die
ÖsterreicherInnen umfassende Auskunft zu allen Fragen rund um das
Thema Brustkrebs.

Brustkrebs in Österreich

Rund eine Million Frauen erkranken pro Jahr weltweit an
Brustkrebs. In Österreich rechnet man derzeit mit etwa 5000
Neuerkrankungen pro Jahr. Bis etwa zum 60. Lebensjahr ist Brustkrebs
die häufigste Todesursache bei Frauen, wobei die Sterblichkeit seit
1990 von 1.736 Todesfällen auf 1.572 Todesfälle im Jahr 2001 gesunken
ist. Geht man von einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 84 Prozent
innerhalb von fünf Jahren aus, leben in Österreich in fünf Jahren
21.000 und in 10 Jahren 35.000 bis 40.000 Brustkrebs-Patientinnen.

Brustkrebs trifft jedoch niemals eine Frau allein. Zumeist sind
die Patientinnen auch Mütter, Großmütter, Ehefrauen und Berufstätige.
Bei durchschnittlich drei mitbetroffenen Familienangehörigen muss man
mit rund 120.000 ÖsterreicherInnen rechnen, die direkt oder indirekt
von dieser Krankheit betroffen sind.

Mit Lifestyle Risiko senken

Bisher ist keine Lebensweise bekannt, die vor Krebs schützt. Mit
einem ausgewogenen Lifestyle kann Frau jedoch viel für die eigene
Brustgesundheit tun und so Brustkrebs aktiv vorbeugen:

- Mehr Sojaprodukte: Sie können das Brustkrebsrisiko deutlich
   senken.
 - Mehr Obst, Gemüse und Salat: Man geht davon aus, dass die darin
   enthaltene Folsäure vor Brustkrebs schützt. Tomaten, Kohlgemüse
   und Weintrauben scheinen durch spezielle Inhaltstoffe
   gesundheitsfördernd zu wirken, ebenso grüner Tee.
 - Viel Mineralwasser trinken: Es unterstützt den Körper beim Abbau
   von Schadstoffen und das darin enthaltene Kalzium (mind. 1 Gramm
   pro Tag) schützt vor Osteoporose und Darmkrebs und beugt dem
   prämenstruellen Syndrom vor.
 - Faktor Rauchen: Aufzuhören verringert nicht nur die Gefahr, an
   Lungenkrebs zu erkranken, sondern auch das Risiko für andere
   Krebsarten.
 - Weniger Alkoholkonsum
 - Schonende Zubereitung des Essens: Es gibt Hinweise, dass Grillen,
   Frittieren und zu starkes Braten zu einer Erhöhung des
   Krebsrisikos führen.
 - Viel Sport und Bewegung: Vier Stunden pro Woche senken das
   Brustkrebsrisiko um 60 Prozent.

Früherkennung rettet Leben

Je früher Brustkrebs diagnostiziert und behandelt wird, desto
höher sind die Überlebenschancen der betroffenen Frau. Eine Frau mit
Brustkrebs in einer Größe unter 5 mm hat eine
5-Jahres-Überlebenschance von 95 Prozent. Ist der Tumor auf 2 bis 3
cm angewachsen, sinkt diese Rate auf 55 bis 75 Prozent.

In diesen Zahlen liegt ein deutlicher Appell an die Frauen, sich
nicht nur auf die Selbstuntersuchung zu verlassen: Mammografie
gemeinsam mit Brustultraschall erkennt Brusttumore in mehr als 9 von
10 Fällen. Jährlich durchgeführt, senken diese beiden
Früherkennungsmethoden die Sterblichkeit um 25 bis 30 Prozent.

In Österreich besteht hier weiterer Aufholbedarf. Während in den
USA, wo es ein staatlich organisiertes Mammografiescreening gibt,
bereits 1998 69 Prozent der Frauen über 50 Jahre an einer jährlichen
Mammografieuntersuchung teilnahmen, geht in Österreich nicht einmal
die Hälfte der Frauen über 50 einmal im Leben zur Mammografie. Lag in
Österreich 2001 die Sterberate pro 100.000 Frauen bei 36 Frauen, so
starben in den USA im Vergleich nur 27 Frauen - ein Unterschied, der
nicht durch bessere Therapiemöglichkeiten zu erklären ist.

Estée Lauder: eine Dekade im Dienst der Rosa Schleife

Das bekannte Kosmetikunternehmen gilt als Begründer der "Breast
Cancer Awareness" - Bewegung. Die Kampagne wurde 1992 von Evelyn H.
Lauder, Senior Corporate Vice President, Begründerin und Vorsitzende
der Breast Cancer Research Foundation ins Leben gerufen. Mehr als 70
Millionen US-Dollar wurden seither an Spenden aufgebracht, um
Forschung und Früherkennung zu fördern. Millionen Frauen und deren
Angehörigen wurden weltweit über Brustkrebs-Früherkennung informiert
und damit viele Leben gerettet. Durch Estée Lauder - in Österreich
Marktführer in Depotkosmetik - hat sich das PINK RIBBON als
internationales Symbol für die Bewusstseinsbildung rund um das Thema
Brustkrebs etabliert.

Mit dem Verkauf von speziellen Pink-Ribbon-Produkten von Estée
Lauder unterstützen im September und Oktober 2003 österreichische
Parfümerien die Kampagne. Exklusive Sammlerobjekte wie die
Pink-Ribbon-Puderdose und ein Pink-Ribbon-Pin, beides besetzt mit
rosa Swarovski-Kristallen, sowie ein praktisches rosa Beautycase samt
Lippenstift und Nagellack werden in limitierter Auflage angeboten.
Weltweite Aufmerksamkeit erreicht Estée Lauder mit seinem jährlichen
"Landmark Illuminations-Programm", bei welchem am Abend des 1.
Oktober bekannte Bauwerke und Denkmäler rund um den Erdball rosa
beleuchtet werden.

Diese Initiative wird von vielen Regierungen unterstützt, in
Österreich werden heuer werden das Wiener Rathaus und Schloss
Esterházy in Eisenstadt in rosa Licht getaucht.

"Estee Lauder will damit Jahr für Jahr ein besonderes Zeichen
setzen, um auf unser Anliegen hinzuweisen. Brustkrebs betrifft jede
neunte Frau. Dass unsere Programme nun durch die Zusammenarbeit mit
engagierten 'Partners in Pink' wie Wolford und Vöslauer verstärkt
werden, ist für mich Anlass zu besonderer Freude und großer
Dankbarkeit!" bemerkte Helga J. Fiala-Haslberger; Estee Lauder Brand
General Manager, Breast Cancer Awareness Sprecherin und
Vorstandsmitglied der Stiftung für Brustgesundheit.

Vöslauer: 12 Millionen Mal zu den Menschen

Vöslauer, Österreichs Marktführer bei Mineralwasser, fühlt sich
für das Wohlbefinden seiner KundInnen besonders verantwortlich. Um
daran zu erinnern, dass jede Frau aktiv gegen Brustkrebs vorbeugen
kann, nützt Vöslauer seine Möglichkeiten auf kleinstem Raum mit
größter Wirkung: Unter dem Motto "Wir schauen auf Sie, schauen Sie
auf sich", informieren im Oktober 12 Millionen Vöslauer 1 Liter und
1,5 Liter Flaschen über das Thema Brustkrebs. Während die Außenseite
der Etikette mit dem Pink Ribbon aufmerksam macht, gibt die
Innenseite Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust und Tipps für
eine gesunde Lebensweise.

Mit dieser Initiative zeigt Vöslauer nicht nur soziales
Engagement, das Unternehmen wird darüber hinaus seiner Rolle als
Innovationsführer gerecht: Erstmals in Österreich kommuniziert mit
Vöslauer ein Unternehmen ein Gesundheitsthema auf einem Markenartikel
des täglichen Gebrauchs. In den USA ist dies bereits durchaus üblich,
in Österreich ist Vöslauer damit Wegbereiter.

Vöslauer-Marketingleiterin Birgit Aichinger: "Brustkrebs betrifft
nicht nur die Frauen, sondern die ganze Familie. Als
verantwortungsbewusstes Unternehmen stellt Vöslauer seine wirksamste
Fläche - 12 Millionen Etiketten - in den Dienst dieser wichtigen
Sache. Brustkrebs ist ein Thema, das alle angeht - Mineralwasser ist
ein Produkt, das fast alle erreicht."

Wolford: "Pink Ribbon Top" - Mode für die Forschung

Das Wolford Modell "Pink Ribbon Top" ist ein modisches Bekenntnis
für die Brustgesundheit und gleichzeitig Mittel zum Zweck. 10 Prozent
des Verkaufspreises des Tops gehen als finanzielle Unterstützung
weltweit an diverse Organisationen, die sich für die Früherkennung
und Forschung von Brustkrebserkrankungen einsetzen. Nicht nur der
globale Verkauf sondern auch die Vermarktung des Produktes durch eine
umfangreiche Kommunikation und publikumswirksame Aktionen mit
Partnern im Handel weltweit, schärfen das Bewusstsein der
Öffentlichkeit für das Risiko Brustkrebs. Diverse Events in
Weltstädten vereinen Frauen in Ihrem Interesse an Mode und
ermöglichen aktive Hilfe für andere durch den Verkauf des "Pink
Ribbon Tops".

Das kreative Design des Modells unter Nutzung der Wolford
Nahtlostechnologie lässt ein multifunktionelles Top mit einem
flexibel zu positionierenden pinkfarbenen Band entstehen, das
unterschiedliches Styling ermöglicht. Eine modische Raffinesse, die
gleichzeitig zum Symbol für das Engagement der Trägerin im Sinne der
Brustgesundheit wird. Darüber hinaus lässt Wolford im Oktober 2003
erstmals weltweit ausgewählte Wolford Boutiquen und Verkaufsstellen
in rosafarbenem Licht erstrahlen. Diese Unterstützung der Initiative
zur Brustgesundheit ist die erste globale Fund-Raising Aktion von
Wolford für einen medizinischen Forschungszweck.

Privatstiftung für Brustgesundheit

Der gezielte Einsatz für Früherkennung, Behandlung und Heilung von
Brustkrebs ist die Aufgabe der "Gemeinnützigen Privatstiftung für
Brustgesundheit" unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof.
Dr. Ernst Kubista und Univ.-Prof. Dr. Teresa Wagner, beide Abteilung
für spezielle Gynäkologie am AKH Wien. Die Privatstiftung will Frauen
direkt ansprechen und mittels Aufklärung über Früherkennung und
Lifestyle-Änderungen Leben retten. Weiteres Ziel ist die Förderung
der Forschung in Sachen Prävention, Früherkennung und Therapie.

Zu den laufenden Projekten gehören die psychoonkologische
Betreuung betroffener Patientinnen und ihrer Familien sowie die
Forschung zu neuen Tumormarkern für die Früherkennung. Eine
österreichweite, kostenlose Telefonhotline beantwortet unter
0800 214030 von 9 bis 17 Uhr Fragen rund um Vorsorge und
Früherkennung und gibt dazu auch ortsbezogene Informationen über
Radiologen, Krankenhäuser, Gynäkologen etc.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0074    2003-09-23/11:00

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel