Schüssel: Zielsetzungen bei voest-Privatisierung zu 100 Prozent erreicht

Harter österreichischer Aktionärskern ist gesichert

Wiener Neustadt, 19. September 2003 (ÖVP-PD) Die erfolgreiche Privatisierung der voestalpine begrüßte heute, Freitag, ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel bei seiner Rede am 50. Österreichischen Gemeindetag. "Der Bund soll sich auf die Aufgaben konzentrieren, die er kann. Das Führen von Produktionsbetrieben zählt nicht dazu. Darum ist die Privatisierung der voest der richtige Weg für das Unternehmen. Die Zielsetzungen bei der Privatisierung der voestalpine sind zu 100 Prozent erreicht", betonte Schüssel. Die voest sei sicher in mehrheitlich österreichischer Hand und habe eine klare und stabile Aktionärsstruktur. Durch die Privatisierung der voest sei ein harter österreichischer Aktionärskern entstanden. Als weiteren positiven Aspekt bezeichnete Schüssel, dass die Anteile der Mitarbeiter auf mehr als 10,2 Prozent aufgestockt seien und sich die Zahl der Kleinaktionäre verdoppelt habe. ****

"Chancen ergreifen", sei das Motto, das auch bei der EU-Erweiterung gelte, so Schüssel. Er betonte, dass besonders die Grenzregionen für die Erweiterung gerüstet sein müssten. Bis zum Jahr 2006 werde man darum von Seiten der EU eine dreiviertel Milliarde Euro und von Bund und Ländern nochmals 400 Millionen Euro in die Grenzregionen investieren.

Schüssel betonte am Gemeindetag die Bedeutung der Gemeinden bei der Kinderbetreuung. Er sprach sich für die Betreuung der Kinder aus, allerdings "die Wahlmöglichkeit ist hier eine Bedingung." Im Interesse der Zukunft gelte es auch in den Fragen der Altersbetreuung und der Gesundheitsversorgung gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, so Schüssel.

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