Grüne kritisieren "Fußgänger-feindliche" Kreuzung Kennedybrücke

Wien (OTS) - Aus Anlass des bevorstehenden "Autofreien Tages"
sowie des "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen" setzten sich am Freitag in einem Pressegespräch der Grünen Stadträtin Mag. Maria Vassilakou und Gemeinderätin Cecile Gordon mit der "Fußgänger-feindlichsten" Kreuzung Wiens bei der Kennedybrücke auseinander. Dort gebe es noch immer keine Niederflurstraßenbahnen, obwohl dies von der Hietzinger Bezirksvertretung schon mehrmals gefordert worden sei. Für Radfahrer stelle die Kennedybrücke ein Nadelöhr dar, es fehle auf dem kurvigen Platz ein Blindenleitsystem und nicht zuletzt wären die Wartezeiten für Fußgänger unzumutbar. Wer von der Eduard-Klein-Gasse in Richtung Amtshaus oder Ekazent gehe, müsse bis zu eineinhalb Minuten warten, bevor die Ampel lediglich zehn Sekunden lang "grün" anzeige.

Die Grünen fordern u.a. längere Grünphasen und kürzere Wartezeiten bei den Ampeln, benutzerfreundliche Druckknopfampeln, stufenlose Querung an Kreuzungen, optische und akustische Informationen für Fahrgäste, eine Mindestgehsteigbreite von zwei Metern bzw. 2,50 Meter bei Schrägparkern und einen stufen- und gefahrlosen Einstieg in öffentliche Verkehrsmittel. Ziel müsse es sein, so Vassilakou, die Kreuzung Kennedybrücke aber auch andere neuralgische Kreuzungen sowohl fußgängerfreundlicher zu machen, aber auch für Menschen mit deutliche Behinderungen Verbesserungen zu schaffen.

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