- 19.09.2003, 10:58:59
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Grüne kritisieren "Fußgänger-feindliche" Kreuzung Kennedybrücke
Wien (OTS) - Aus Anlass des bevorstehenden "Autofreien Tages"
sowie des "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen"
setzten sich am Freitag in einem Pressegespräch der Grünen Stadträtin
Mag. Maria Vassilakou und Gemeinderätin Cecile Gordon mit der
"Fußgänger-feindlichsten" Kreuzung Wiens bei der Kennedybrücke
auseinander. Dort gebe es noch immer keine Niederflurstraßenbahnen,
obwohl dies von der Hietzinger Bezirksvertretung schon mehrmals
gefordert worden sei. Für Radfahrer stelle die Kennedybrücke ein
Nadelöhr dar, es fehle auf dem kurvigen Platz ein Blindenleitsystem
und nicht zuletzt wären die Wartezeiten für Fußgänger unzumutbar. Wer
von der Eduard-Klein-Gasse in Richtung Amtshaus oder Ekazent gehe,
müsse bis zu eineinhalb Minuten warten, bevor die Ampel lediglich
zehn Sekunden lang "grün" anzeige.
Die Grünen fordern u.a. längere Grünphasen und kürzere
Wartezeiten bei den Ampeln, benutzerfreundliche Druckknopfampeln,
stufenlose Querung an Kreuzungen, optische und akustische
Informationen für Fahrgäste, eine Mindestgehsteigbreite von zwei
Metern bzw. 2,50 Meter bei Schrägparkern und einen stufen- und
gefahrlosen Einstieg in öffentliche Verkehrsmittel. Ziel müsse es
sein, so Vassilakou, die Kreuzung Kennedybrücke aber auch andere
neuralgische Kreuzungen sowohl fußgängerfreundlicher zu machen, aber
auch für Menschen mit deutliche Behinderungen Verbesserungen zu
schaffen.
Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss)
ull/rr
OTS0085 2003-09-19/10:58
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