• 17.09.2003, 15:14:04
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ÖH: ÖVP weiterhin fernab jeglicher Realität!

Studiengebühren haben 50.000 Studierende von den Unis vertrieben

"Von `moderaten` Studienbeiträgen zu sprechen, wie es ÖVP-Hakl heute
getan hat, zeugt lediglich von Zynismus fernab der Realität. 80% der
StudentInnen arbeiten neben dem Studium, die Verschuldung von
Studierenden nimmt bedrohlich zu, ebenso wie die steigende Zahl der
StudienabbrecherInnen aus finanziellen Gründen-das sind Fakten.",
erklärt Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH. Und weiter: "Österreichs
angeblicher Weg zur Weltklasse wurde nie beschritten, stattdessen
dominieren Beschönigung, leere Phrasen und Zynismus seitens der
Verantwortlichen das Tagesgeschehen."

"Die heute erschienene OECD-Studie zur AkademikerInnenquote belegt
eindrucksvoll den dringenden Handlungsbedarf im tertiären
Bildungssektor. Anstatt Selektion und Elitenbildung zu betreiben
sollten sich Gehrer, Grasser und Co. endlich Gedanken über
nachhaltige Strategien zur Erhöhung der AkademikerInnenquote
machen.", meint Ralph Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH. "Wenn es 2010
einen ernstzunehmenden Hochschulstandort Österreich im
europäischen Kontext geben soll, wäre es ratsam, Universitäten
auszufinanzieren, soziale Sicherheit der Studierenden zu
gewährleisten sowie freie, universitäre Forschung auszubauen. Eine
bloße Ankündigungspolitik, wie sie von Gehrer und Grasser seit
Februar 2000 betrieben wird, ist zuwenig.", schließt Schallmeiner.

OTS0198    2003-09-17/15:14

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