• 17.09.2003, 13:47:41
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  • OTS0173 OTW0173

AK warnt: Wohnungsmieten steigen wiederholt stärker als Inflation

Inflation belegt: Gerede von sinkenden Mieten ist falsch - AK verlangt Reform des Mietrechts

Wien (AK) - Mieten steigen seit einem Jahr massiv, warnt die AK
erneut: Die Nettomieten stiegen im August erneut viel mehr als die
Inflation und erweisen sich laut Statistik Austria als
Inflationstreiber. Die Schere zwischen Mietensteigerung und
allgemeiner Preisentwicklung vergrößert sich ständig. Damit zeigt
sich auch, dass die Versprechen der Regierung von sinkenden Mieten
ebenso wenig halten wie das Gerede von sinkenden Mieten vom
Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Die AK verlangt
endlich wirksame Mietenbegrenzungen statt des undurchschaubaren
Richtwertsystems und die Beseitigung der automatischen
Inflationsanpassung von Mieten.

Die Wohnungsmieten sind im August 2003 laut Statistik Austria
erneut um 3,7 Prozent gestiegen und lagen damit wieder weit über der
Inflationsrate von 1,1 Prozent. Seit September 2002 steigen die
Mieten regelmäßig viel stärker als die allgemeinen Preisentwicklung.
Neben den laufenden Mieterhöhungen bei bestehenden Mietverträgen
tragen zu dieser Differenz vor allem aber die hohen Mieten, die
Familien bei Abschluss eines Mietvertrages bei privaten Wohnungen
zahlen müssen, bei. Gerade junge Familien werden dadurch immer
stärker von steigenden Mieten belastet. Gleichzeitig müssen aber
auch immer höhere Mittel für Wohnbeihilfen bereitgestellt werden.

Die Daten der Statistik Austria zeigen aber auch deutlich, dass
das Gerede von sinkenden Mieten, wie dies kürzlich von den
Immobilien- und Vermögenstreuhänder behauptet wurde, falsch ist.

OTS0173    2003-09-17/13:47

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW

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