- 16.09.2003, 11:52:36
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Walch für Landesförderung von Betriebsansiedlungen im ländlichen Bereich
Entlang der S 10 beste Möglichkeit, Wirtschafsraum Mühlviertel zu stärken
Wien, 2003-09-16 (fpd) - "Es ist dringend notwendig, daß sich die
oberösterreichische Landesregierung Gedanken darüber macht, wie der
ländliche Raum besser gefördert und damit vorm Aussterben geschützt
werden kann", erklärte heute der stellvertretende Landes- und
Bundesparteiobmann der FPÖ Abg. Max Walch. "Damit kann man auch viele
Verkehrsprobleme, die durch das Pendeln von Arbeitnehmern verursacht
werden, lösen. Ändern wir doch die Strategie und bringen die Betriebe
zu den Arbeitnehmern, anstatt täglich die Arbeitnehmer zu den
Betrieben bringen zu müssen." ****
"Den großen reichen Städten mit mehr Geld fällt es leicht,
Grundstücke für Betriebsansiedlungen billig abzutreten oder gar
herzuschenken. Wenn aber alle Betriebe auf diese Art in die
Ballungszentren gelockt werden, so bekommen die ohnehin schon
reicheren Kommunen immer mehr Geld und die ärmeren noch weniger", so
Walch weiter. Schließlich wandere mit der Arbeitskraft sehr oft auch
ein Großteil der Kaufkraft ab. "Wenn ein Pendler in Linz arbeitet, so
geht er nach Dienstschluß sehr häufig dort auch noch einkaufen. Hätte
er seinen Arbeitsplatz allerdings näher bei seinem privaten Umfeld,
so würde er sich diese Strecke nur zum Einkaufen nicht so oft antun."
"Hier ist die oberösterreichische schwarz-rote Koalition aufgerufen,
Maßnahmen zu setzen." Eine gute Möglichkeit wäre es laut Walch, mit
Grundstücken entlang der künftigen S 10 anzufangen. "Anstatt ständig
heiße Luft von sich zu geben, sollten sich die schwarz-roten
Häuptlinge von Oberösterreich besinnen, den freiheitlichen
Vorschlägen folgen und damit gute Wirtschaftspolitik für unser
Bundesland betreiben."
Würden Betriebsansiedlungen im ländlichen Bereich durch das Land
gefördert, so würde dies die Gemeinden finanziell stärken, den
Verkehr durch weniger Pendler beruhigen, die Kaufkraft wieder mehr in
den ländlichen Bereich verlagern und damit die Wirtschaft zusätzlich
stärken, was wiederum mehr Arbeitsplätze bedeute. "Das ist
freiheitliche Wirtschaftskompetenz. Pühringer hat Recht, wenn er
plakatiert, daß es um unser Land gehe. Aber unser Land muß auch
gefördert werden. Und dazu bedarf es einer starken FPÖ", schloß
Walch. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0110 2003-09-16/11:52
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