Grüne und Rudi Anschober im Aufwind

Aktuelle SORA-Umfrage zum oö. Wahlkampf

(OTS) Eine zu Beginn dieser Woche durchgeführte Umfrage von SORA (Institute for Social Research & Analysis) über den oö. Wahlkampf kommt zu Ergebnissen, die für den Spitzenkandidaten der Grünen, Rudi Anschober, Rückenwind darstellen. Bei der so genannten Sonntagsfrage liegen die Grünen gleich auf mit der FPÖ bei jeweils elf Prozent, die ÖVP kommt nach diesen Daten auf 44, die SPÖ auf 34 Prozent. "Wir konnten in den letzten Wochen offenbar zulegen und das ist sehr erfreulich", so Anschober.

Anschober konnte im bisherigen Verlauf der Wahlbewegung in punkto Kompetenz punkten: Mittlerweile begrüßen 61 Prozent der Befragten, wenn er das Umweltressort übernehmen würde. Das ist ein Plus von elf Prozentpunkten gegenüber Juli. Bemerkenswerte 98 Prozent der Grün-WählerInnen begrüßen, wenn Anschober Umweltlandesrat wird, aber selbst bei den AnhängerInnen der ÖVP (61 %) und der SPÖ (67 %) gibt es satte Mehrheiten für ein Grünes Umweltressort.

Dazu passt ins Bild, dass sich bei 39 Prozent der Befragten der Eindruck von Anschober im Lauf des Wahlkampfs verbessert hat, gegenüber 22 Prozent, die einen eher schlechteren Eindruck haben. Damit ist Anschober neben Josef Pühringer (50 % verbessert, 21 % verschlechtert) der einzige Kandidat, der eine deutlich positive Wahlkampfbilanz hat. Die Daten der SP- und FP-Kandidaten: Günther Steinkellner (32 % verbessert, 28 % verschlechtert) und Erich Haider (32 % verbessert, 35 % verschlechtert).

Von den Grünen als Partei haben 39 Prozent im Wahlkampf einen guten Eindruck, - ein hoher Wert für eine Partei, die 1997 noch bei 5,8 Prozent der WählerInnenstimmen lag. Damit liegen die Grünen praktisch gleichauf mit der SPÖ (41 %) und nicht weit hinter der ÖVP (50 %); abgeschlagen ist die FPÖ (23 %).

"In den letzten Wochen kann sich noch viel bewegen: Erst 58 Prozent der OberösterreicherInnen waren sich in der ersten Septemberwoche ‚ganz sicher’, dass sie die in der Umfrage angegebene Partei auch wirklich wählen werden. Das heißt, es bleibt spannend. Ob wir den angestrebten Einzug in die Landesregierung und den Landesratssitz erreichen, ist aus heutiger Sicht möglich, aber keineswegs gesichert", folgert Anschober aus den vorliegenden Umfragedaten.

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