- 11.09.2003, 11:50:14
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Grüne und Rudi Anschober im Aufwind
Aktuelle SORA-Umfrage zum oö. Wahlkampf
(OTS) Eine zu Beginn dieser Woche durchgeführte Umfrage von SORA
(Institute for Social Research & Analysis) über den oö. Wahlkampf
kommt zu Ergebnissen, die für den Spitzenkandidaten der Grünen, Rudi
Anschober, Rückenwind darstellen. Bei der so genannten Sonntagsfrage
liegen die Grünen gleich auf mit der FPÖ bei jeweils elf Prozent, die
ÖVP kommt nach diesen Daten auf 44, die SPÖ auf 34 Prozent. "Wir
konnten in den letzten Wochen offenbar zulegen und das ist sehr
erfreulich", so Anschober.
Anschober konnte im bisherigen Verlauf der Wahlbewegung in punkto
Kompetenz punkten: Mittlerweile begrüßen 61 Prozent der Befragten,
wenn er das Umweltressort übernehmen würde. Das ist ein Plus von elf
Prozentpunkten gegenüber Juli. Bemerkenswerte 98 Prozent der
Grün-WählerInnen begrüßen, wenn Anschober Umweltlandesrat wird, aber
selbst bei den AnhängerInnen der ÖVP (61 %) und der SPÖ (67 %) gibt
es satte Mehrheiten für ein Grünes Umweltressort.
Dazu passt ins Bild, dass sich bei 39 Prozent der Befragten der
Eindruck von Anschober im Lauf des Wahlkampfs verbessert hat,
gegenüber 22 Prozent, die einen eher schlechteren Eindruck haben.
Damit ist Anschober neben Josef Pühringer (50 % verbessert, 21 %
verschlechtert) der einzige Kandidat, der eine deutlich positive
Wahlkampfbilanz hat. Die Daten der SP- und FP-Kandidaten: Günther
Steinkellner (32 % verbessert, 28 % verschlechtert) und Erich Haider
(32 % verbessert, 35 % verschlechtert).
Von den Grünen als Partei haben 39 Prozent im Wahlkampf einen guten
Eindruck, - ein hoher Wert für eine Partei, die 1997 noch bei 5,8
Prozent der WählerInnenstimmen lag. Damit liegen die Grünen praktisch
gleichauf mit der SPÖ (41 %) und nicht weit hinter der ÖVP (50 %);
abgeschlagen ist die FPÖ (23 %).
"In den letzten Wochen kann sich noch viel bewegen: Erst 58 Prozent
der OberösterreicherInnen waren sich in der ersten Septemberwoche
‚ganz sicher’, dass sie die in der Umfrage angegebene Partei auch
wirklich wählen werden. Das heißt, es bleibt spannend. Ob wir den
angestrebten Einzug in die Landesregierung und den Landesratssitz
erreichen, ist aus heutiger Sicht möglich, aber keineswegs
gesichert", folgert Anschober aus den vorliegenden Umfragedaten.
OTS0130 2003-09-11/11:50
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