- 11.09.2003, 11:01:33
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2 Mio. Euro für Projekte von Wirtschaft und Wissenschaft
Einreichfrist für den Call "Co Operate Vienna 2003" läuft
Wien (OTS) - "Co Operate Vienna 2003" ist der Titel eines
aktuellen Förderungswettbewerbes der ZIT (Zentrum für Innovation und
Technologie GmbH) im Auftrag des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
(WWFF). Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die
von Unternehmen in einer engen Kooperation mit wissenschaftlichen
Einrichtungen durchgeführt werden. Das Instrument zur Vergabe der
Förderungsgelder sind die sogenannten Calls. Das sind zeitlich
befristete Förderungswettbewerbe, bei denen nur die besten - von
einer Expertenjury ausgewählten Projekte gefördert werden.
"Betriebliche Forschung und Entwicklung ist die
Grundvoraussetzung für unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen
Erfolg. Der Call 'Co Operate Vienna 2003' steigert die Qualität und
den Umfang dieser Leistungen durch eine gezielte Unterstützung der
Zusammenarbeit mit der Wissenschaft", erklärte Finanz- und
Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.
Die Einreichfrist für den bereits seit Frühjahr ausgeschriebenen
Call "Co Operate Vienna 2003" läuft von Montag, den 15. September (9
Uhr) bis Donnerstag den 18. September (15 Uhr).
Informationen über die Details zur Einreichung der Projekte
unter http://www.wiennovation.at/ oder bei der Telefon-Hotline: (+43
1) 960 90 bzw. via Email: [email protected].
Bis zu maximal 500.000 Euro pro Projekt und Teilnehmer
Wien gilt nicht nur als ökonomisches und wissenschaftliches
Zentrum Österreichs, sondern ist auch eines der bedeutendsten
Wissenszentren Europas. Um dieses Wissen auch ökonomisch umsetzen
zu können, muss es noch besser gelingen, dieses Wissen von
Forschungseinrichtungen zu den Wiener Unternehmen zu transferieren.
Der Call "Co Operate Vienna 2003" unterstützt daher Projekte, die in
Form einer neuen Kooperation mit eine/r oder mehreren
Forschungseinrichtung/en durchgeführt werden. Besonderes Augenmerk
wird auf die Neuheit, Qualität und Intensität der Kooperationen
gelegt.
Die Förderquote beträgt je nach Charakter des Projektes 25 bis
60 Prozent. Gefördert werden ausschließlich interne und externe
Personalkosten. Die maximale Förderhöhe beträgt pro Teilnehmer und
Projekt 500.000 Euro. Insgesamt stehen für den Call zwei Millionen
Euro zur Verfügung. Die drei besten Projekte erhalten darüber hinaus
Preisgelder in Höhe von 15.000, 10.000 bzw. 5000 Euro.
Als Vorsitzender der Jury wurde der Wissenschaftsjournalist und
Nationalratsabgeordnete Josef Broukal nominiert.
Mehr Wettbewerb bringt höhere Qualität
Bereits Ende 2000 wurde die Wiener Technologieförderung komplett
reformiert und das neu gestaltete Förderprogramm unter dem Titel
"wiennovation - die Wiener Technologieoffensive" gestartet. Die
Technologieförderung konzentriert sich seither schwerpunktmäßig auf
ausgewählte Technologiebereiche wie den Transfer von Wissen zwischen
Forschung und Unternehmen (Co Operate Vienna), Creative Industries
für Projekte an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und
Wirtschaft oder Life Science für den Bereich Biotechnologie und
Pharmazie. Weitere Schwerpunkte sind der Bereich Informations- und
Kommunikationstechnologie (IKT) und der Bereich Rationelle
Energienutzung.
Durch die Einführung von Wettbewerbskriterien in der
Technologieförderung ist es gelungen, die Qualität der einzelnen
geförderten Projekte entscheidend zu verbessern. Das zeigt die Bilanz
der seit 2002 abgeschlossenen Calls : Insgesamt wurden 179 Projekte
eingereicht. Die 40 besten davon wurden mit insgesamt 7.250.000 Euro
gefördert. Werden alle Projekte in der Praxis realisiert können 1.380
neue MitarbeiterInnen beschäftigt werden. Das damit ausgelöste
Investvolumen beträgt in diesem Fall insgesamt 174 Millionen Euro.
(Schluss) gaw
OTS0093 2003-09-11/11:01
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