- 08.09.2003, 14:07:56
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Spatenstich auf der Feldkirchner Straße
Land Kärnten und Stadt Klagenfurt starten Ausbau der am stärksten frequentierten Einfallsstraße der Landeshauptstadt
Klagenfurt (LPD) - 21.000 Fahrzeuge werden pro Tag auf der B 83
Feldkirchner Straße in Klagenfurt gezählt. Heute, Montag, wurde mit
einem Spatenstich bei der Schleppekurve der Startschuss für den
Ausbau dieser am stärksten frequentierten Einfallsstraße Klagenfurts
gesetzt. Die Gesamtbaukosten des Projektes betragen 7,6 Mio. Euro. 75
Prozent der Straßenbaukosten werden vom Land Kärnten, 25 Prozent von
der Stadt Klagenfurt getragen. Die Fertigstellung soll im Frühjahr
2005 erfolgen.
Landeshauptmann Jörg Haider strich die "wichtige und
weitreichende Bedeutung" des Ausbaus für Klagenfurt hervor. Die Stadt
stehe bei der Kärntner Bevölkerung hoch im Kurs, ihre gute
Erreichbarkeit müsse daher gewährleistet sein. Nach ihrer
Fertigstellung werde die Feldkirchner Straße mit ihrer
architektonischen Gestaltung ausgezeichnet "ins Bild der
aufstrebenden Landeshauptstadt" passen, prognostizierte Haider.
Weiters betonte er, dass Kärnten mit seinen umfangreichen
Bauprogrammen eine enorm positive wirtschaftliche Entwicklung
vorweisen könne. In Kärnten läuft es anders und besser", meinte
Haider und verwies auf die steigenden Beschäftigten- und sinkenden
Arbeitslosenzahlen des südlichen Bundeslandes.
"Kärnten Baut" solle auch für die Landeshauptstadt eine
"Erfolgsmarke" werden, sagte Straßenbau- und Verkehrsreferent LR
Gerhard Dörfler. Durch die Verländerung der Bundesstraßen wäre in
Kärnten nun "Straßenbaupolitik, wie wir sie meinen" möglich, so
Dörfler. Weiters kündigte der Landesrat an, auch den Ausbau des St.
Veiter Ringes gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt bald in Angriff zu
nehmen. "Wir brauchen Zukunft und Zukunft ist mobil", kommentierte
der Straßenbaureferent die künftigen Projekte.
Die Gesamtbaukosten für den Ausbau betragen laut Bauleiter
Hermann Weichsler 7,6 Mio. Euro. Für den bloßen Straßenbau seien an
öffentlichen Mitteln 6,4 Mio. Euro aufzubringen, die zu 75 Prozent
durch das Land und zu 25 Prozent durch die Stadt Klagenfurt
bereitzustellen seien. Im Zuge der Baumaßnahmen seien auch die
Neuverlegung zahlreicher im Straßenkörper liegender Leitungen, ein
Auswechseln der Wasserversorgung und des Schmutzwasserkanals sowie
das Anbringen mehrerer Ampelanlagen vorgesehen. Die Fertigstellung
werde im Frühjahr 2005 erfolgen, sagte der Bauleiter.
Der Straßenausbau sei in mehrere Bauabschnitte gegliedert um die
möglichst uneingeschränkte Erreichbarkeit der benachbarten
Gewerbegebiete sicherzustellen, erklärte Weichsler außerdem. So werde
das Erreichen der Stadt für Berufsverkehr und Zustelldienste als
vorrangig angesehen. Dies soll durch eine stadteinwärts führende, in
allen Bauabschnitten freie Spur sichergestellt werden. Stadtauswärts
sollen die überregionalen Verkehrsströme bereits an den einzelnen
Ringsektoren durch entsprechende Beschilderung großräumig umgeleitet
werden, während der Lokal- und Quellverkehr auf das angrenzende
Gemeindestraßennetz verlegt werden soll, so Weichsler.
(Schluss)
OTS0134 2003-09-08/14:07
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