"Grand Prix der Volksmusik 2003" im ORF: Marc Pircher gewinnt den "Bergkristall"

Harmonischer Wettstreit der Töne im Europapark Rust am Bodensee

Wien (OTS) - Marc Pircher heißt der Sieger des "Grand Prix der Volksmusik 2003". In einer spannenden Live-Entscheidung, die am Samstag, dem 6. September 2003, um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen war, setzte sich der Tiroler mit dem Titel "Hey Diandl spürst es so wie i" gegen die Konkurrenz aus vier Ländern durch. Damit gab es wie schon im Vorjahr den begehrten Bergkristall für einen österreichischen Beitrag. 2002 in Meran gewannen das Nockalm Quintett und Stephanie mit "Dort auf Wolke sieben". Der glückliche Gewinner: "Ich danke allen, die mich gewählt haben. Heute hat die volkstümliche Musik bewiesen, dass es sie auch noch gibt, und das freut mich."

Vier mal vier Interpreten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol wetteiferten im internationalen Finale des wichtigsten Wettbewerbs der volkstümlichen Musik um die Gunst der Zuseherinnen und Zuseher, die auch in diesem Jahr per Televoting für ihren Favoriten abstimmen konnten. Mit der Höchstpunktzahl von 36 Punkten setzte sich Marc Pircher durch und verwies Claudio Deri (Deutschland, 33 Punkte) und Belsy (Südtirol, 31 Punkte) auf die Plätze zwei und drei. Text und Melodie des Siegertitels "Hey Diandl spürst es so wie i" stammen aus der Feder von Marc Pircher, Fritz Diesenreither und Claus Haslinger.

Neben den 16 Interpreten traten - als Showact außer Konkurrenz - die Geschwister Hofmann und das Show- und Tanzensemble des Europaparks auf. Für Österreich gingen neben dem Sieger Marc Pircher auch Gerit Melcher, die Gruppe Frei und Marlena Martinelli an den Start und konnten die Plätze 5, 9 und 13 belegen. Mit nunmehr fünf "Bergkristallen" steht Österreich auf Platz zwei in der Länderwertung des Grand Prix der Volksmusik - hinter der Schweiz (acht Auszeichnungen) und vor Deutschland (vier) und Südtirol mit einem "Bergkristall".

So entschied das Publikum mittels TED-Abstimmung:

1. "Hey Diandl spürst es so wie i", Marc Pircher (Österreich), 36 Punkte
2. "Giovanna", Claudio Deri (Deutschland), 33 Punkte
3. "Heimat entsteht", Belsy (Südtirol), 31 Punkte
4. "Mille grazie", Südtiroler Spitzbuam (Südtirol), 29 Punkte
5. "Zeig mir noch einmal die Heimat", Gerit Melcher (Österreich), 27 Punkte
6. "Für immer und ewig: Ti amo", Vincent & Fernando (Südtirol), 22 Punkte
7. "Was ist denn nur so schwer daran", ComBox (Schweiz), 21 Punkte 8. "Spiel ganz leise die Balalaika", Sheila (Deutschland), 20 Punkte 9. "Da fing der Sommer noch einmal an", Frei (Österreich), 17 Punkte 10. "Ich denk so gern an Billy Vaughn", Captain Cook und seine singenden Saxophone (Deutschland),15 Punkte
11. "Zauber der Dolomiten", Original Südtiroler Musikanten (Südtirol), 13 Punkte
11. "Auf das Leben", Rahel Tarelli (Schweiz), 13 Punkte
13. "Immer locker vom Hocker", ChueLee (Schweiz), 9 Punkte
13. "Wenn Männer wüssten ...", Marlena Martinelli (Österreich), 9 Punkte
13. "Du bist schön", Die Schmalzler (Deutschland), 9 Punkte
16. "Sieben kleine Sünden", Säntis-Feger (Schweiz), 4 Punkte

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