- 06.09.2003, 11:28:23
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SPÖ-Kärnten dokumentiert Haider Versäumnisse - Skandal auf der Seebühne
Würschl: Heute gehen Steuergelder baden, wir ab jetzt laufend Orte aufzeigen, an denen etwas schief läuft und die Bevölkerung dabei aktiv einbinden Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Sozialdemokraten wollen die Versäumnisse Haiders und der FPÖ in Kärnten für die Bevölkerung klar dokumentieren. "Eines von vielen Mitteln sind Plakatständer, die wir überall dort aufstellen werden wo etwas schief läuft und die Bevölkerung das Bummerl trägt’, stellt der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl fest. Keiner weiß wann und wo das nächste Versäumnis oder die nächste Packelei dokumentiert wird. "Zusätzlich zu den bereits festgelegten Aktionen können die Kärntnerinnen und Kärntner via E-Mail, Postkarten, Internet und Telefon mitteilen, wo der Schuh drückt und wo sie dies auch dokumentiert haben möchten", erklärt Würschl Denn Startschuss gibt es heute bei der Seebühne. Auf zwei großen Plakatständern ist zu lesen: Hier gehen Steuergelder baden. Gegen schwarzblaue Verschwendung. Für die Kultur. "Nicht die Seebühne an sich ist schlecht, sondern die Art und Weise, wie hier von Seiten des Kulturreferenten Haider mangels Know-How und Kunst- und Kulturinteresses in jährlichen Husch-Pfusch-Aktionen agiert wird", erklärt die Kultursprecherin der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Nicole Cernic.

"Billig wirken aber nur die Inszenierungen, wie sich die Besucher
von Grease selbst überzeugen konnten, denn die Steuerzahler kommt die
Planlosigkeit des Referenten rund um die Seebühne teuer zu stehen.
"Hier gehen im wahrsten Sinne des Wortes Steuergelder baden, denn das
ist der Preis dafür, wenn man konzeptlos dahinwurschtelt und
letztlich nur Inszenierungen ohne jeglichen Kulturanspruch mit
Konservencharakter und wirtschaftliche Misserfolge auf die Beine
stellt", formuliert Cernic scharf und ergänzt: "Wenn man statt auf
Qualität nur auf Popularität setzt, dann hat letztlich niemand etwas
davon".
"Wir sind nicht gegen die Seebühne an sich, denn mit einem klaren
Konzept und dem nötigen Know-How könnte sie eine Bereicherung für die
Bevölkerung und gleichzeitig eine touristische Attraktion sein. Was
jetzt passiert ist hingegen ein laienhaftes Dümpeln im seichten
Wasser und nicht nur die Besucher des Strandbads wenige Meter weiter
gehen baden, sondern auch unsere Steuergelder", so Cernic
abschließend.
Unter www.kaernten.spoe.at kann man ebenso Dampf ablassen und
mitteilen, wo der Schuh drückt wie per E-Mail unter kaernten@spoe.at
unter der FAX-Nummer 0463-54570 oder per Telefon unter 0463-577 88
77.
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