- 05.09.2003, 15:14:17
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Jost: Attacken auf FPÖ durch SPÖ-Fan Pflegerl keine Überraschung
Wo bleibt Pflegerls Bewusstsein für die Steuerzahler?
Klagenfurt, 2003-09-05 (fpd) "Dass der Intendant des Klagenfurter
Stadttheaters Dietmar Pflegerl ein glühender Fan der Sozialisten ist
und die Freiheitlichen, wo immer er kann, bekämpft, ist allgemein
bekannt. Pflegerls sehnlichster Wunsch besteht ja darin, dass Jörg
Haider nicht mehr Landeshauptmann ist. Diese Abneigung ist
ideologisch begründet, weil sachlich gibt es dafür keinen Grund.
Immerhin war es Jörg Haider, der den Ausbau des Theaters initiiert
und der als Kulturreferent dafür gesorgt hat, dass das Theater im
Gegensatz zu allen anderen Bundesländerbühnen mehr Geld und nicht
weniger bekommen hat. Daher sind seine Aussagen keine Überraschung
und die FPÖ wird sie auch nicht kommentieren, weil es das Recht
jedermanns ist, seine Meinung zu äußern", erklärte der Sprecher der
FPÖ Kärntens LAbg. Siegfried Jost.
Die große Mehrheit der Kärntner wisse auch, wie sie diese einseitigen
Attacken Pflegerls einordnen kann, denn immerhin hat Pflegerl noch
unter einem anderen Landeshauptmann richtiggehende Beschimpfungen
gegenüber die Kärntner allgemein losgelassen. Da befinde sich Jörg
Haider in der guten Gesellschaft der ganzen Kärntner. Die grenzenlose
Zuwendung zu den Sozialisten werde Pflegerl auch damit bedankt, dass
seine Arbeit am Stadttheater von diesen auch in jeder Beziehung
hochgejubelt wird.
Die FPÖ bevorzuge dabei eine differenzierte Haltung. Einerseits
anerkenne sie die Erfolge von Pflegerls künstlerischer Arbeit und
sie bekenne sich auch zur kulturellen Bedeutung des Theaters,
andererseits betrachte sie Pflegerls betriebswirtschaftliche
Missgriffe und seinen autoritären Stil gegenüber Mitarbeitern mit
Distanz. Es müsse auch im Interesse derer, die für das Stadttheater
jährlich rund 10 Millionen Euro zahlen müssen, nämlich der
Steuerzahler, erlaubt sein, die Dynamik dieser Subventionen zu
beleuchten. Denn man dürfe nicht vergessen, dass das Theater nicht
einmal 20 Prozent seiner Ausgaben durch seine eigenen Einnahmen
abdecken könne, meinte Jost. "Wenn Pflegerl von mangelnden
Bewusstsein spricht und auf Politiker losgeht, so muss er sich auch
fragen, wie es um sein Bewusstsein steht, für jene die laufend mehr
Geld für das Theater zahlen müssen", meinte Jost abschließend.
OTS0166 2003-09-05/15:14
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