• 05.09.2003, 11:06:12
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VOEST - Privatisierung

Wien/Linz (OTS) - Die Aktionen der Voestler und vieler anderer
Gewerkschaftler gestern abend in Linz haben bewiesen, dass es eine
große Bereitschaft gibt das öffentliche Eigentum der Republik vor
jeden weiteren Ausverkauf kämpferisch zu verteidigen und damit
Arbeitsplätze und österreichische Wirtaftskompetenz zu sichern. Die
Forderungen der SPÖ, die wahltaktisch motiviert sind, reichen dazu
aber nicht aus, erklärte heute der Wirtschaftssprecher der KPÖ
Mag.Michael Graber. Um die VOEST nachhaltig im Einfluß der Republik
zu erhalten ist eine Aufstockung der Beteiligung durch die ÖIAG auf
zumindest die Hälfte des Aktienkapitals notwendig. Das wäre auch ein
gutes Geschäft für die Republik, da der derzeitige Kurs der
VOEST-Aktien nicht einmal die Eigenmittel des Konzerns abdeckt. Damit
wäre auch die Gefahr einer feindlichen Übernahme der VOEST gebannt.
Der nächste Schritt müßte eine verfassungsmäßige Absicherung der
Beteiligungen der ÖIAG darstellen, wie das z.B. im Bereich der
Elektrizitätswirtschaft der Fall ist. Die KPÖ ist für den Neuaufbau
eines Gemeinwirtschaftlichen Sektors, der neben der öffentlichen
Versorgung in der Daseinsvorsorge auch strategische Bereiche der
österreichischen Industrie umfassen muß, erklärte Graber.

OTS0091    2003-09-05/11:06

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