- 05.09.2003, 09:03:27
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"incite" bietet Qualifizierungsprogramm auch für ‘interne’ Berater
Fachverband der Unternehmensberater zieht Konsequenzen aus aktueller Studie - Wirtschaft beurteilt Höherqualifizierung von internen Beratern positiv
Wien (PWK574) - Eine vom Fachverband Unternehmensberatung und
Informationstechnologie (UBIT) in Auftrag gegebene Studie zur
Positionierung von sogenannten ‘internen’ Management Consultants
liegt nun mit teilweise überraschenden Ergebnissen vor. Um die in der
Studie aufgezeigte Kluft zwischen vorhandenem Wissen und der Praxis
zu schließen, bietet der Fachverband im Rahmen seiner
Ausbildungsplattform incite ein komplettes Programm zur
Weiterentwicklung und Höherqualifizierung dieser internen Berater an.
Die berufsbegleitende Ausbildung wird mit einem Hearing vor einem
qualifizierten Forum abgeschlossen und in der Folge ähnlich dem
bewährten Markenzeichen CMC (Certified Management Consultant) ein
Markenzeichen für Qualität und Kompetenz eines internen Beraters
bilden.
Ausgangspunkt sind jene Mitarbeiter auf Sachbearbeitungs- und
Managementebene, die etwa im Auftrag der Geschäftsleitung einer Bank
oder eines internationalen Konzerns sowohl Unternehmensteile als auch
Tochterbetriebe durchleuchten und durch entsprechende Vorschläge und
Maßnahmen weiterzuentwickeln haben. Diese Aufgabe wird oftmals
gemeinsam mit internen Beratern vorgenommen. Es erscheint den
befragten Unternehmen und Institutionen von großer Wichtigkeit, in
diesen Fällen eine gemeinsame Basis für ein erfolgreiches
Beratungsverständnis zu finden. Kern der gemeinsamen Basis ist die
angestrebte Synthese aus dem internen, im Betrieb vorhandenen Wissen
und der externen unabhängigen und objektiven Beratersicht.
Internationalen Beispielen aus den USA, Großbritannien und
Deutschland folgend, schlägt der Fachverband UBIT mit seiner
Ausbildungsplattform incite (Institute for Management Consultants and
Information Technology Experts) nun einen ähnlichen Weg auch in
Österreich ein, um Beratungsergebnisse für die betroffenen Firmen und
Institutionen noch effizienter zu machen. Dazu betont der
Berufsgruppenobmann der Unternehmensberater im Fachverband UBIT,
Prof. Gerd Prechtl: "Die qualitative Studie, in deren Rahmen
österreichische Spitzenmanager und Vertreter verschiedenster
Institutionen zum Stellenwert der internen Beratung befragt wurden
wurde in den Sommermonaten 2003 abgeschlossen. Sie ergab zunächst,
dass das Wissen um die Bemühungen zu mehr Qualität in der
Beratungsbranche noch gering ist. Andererseits zeigt sich aber ein
großes Interesse an höherer Qualifikation aller Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen, die in interne Beratungsprozesse eingebunden sind.
Positiv beurteilt wird das Vorhaben der Interessenvertretung der
selbstständigen Unternehmensberater und Informationstechnologen, sich
nunmehr auch der Qualifizierungsfragen interner Berater anzunehmen.
Dahinter steht die Erfahrung, dass oft viel Zeit, Energie und
Überzeugungsarbeit notwendig ist, bis die Spezialisten innerhalb
eines Unternehmens mit externen Beratern auf eine Verständnisebene
gelangen, die den Beratungsprozess kürzer, effizienter und zum
Vorteil aller Betroffenen gestalten kann. Das Fehlen einer derartigen
‘Abstimmung’ scheint auch eines der Probleme bei den jüngst in der
Öffentlichkeit diskutierten ‘Beraterfällen’ gewesen zu sein.” (hp)
Incite - Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs
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