• 02.09.2003, 17:36:47
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Moser: Vorgänge innerhalb der ÖIAG rechfertigen Misstrauensantrag gegen Grasser

Wien (SK) Die skandalösen Vorgänge rund um die ÖIAG-Verträge
und die "Verscherbelung" der voestalpine seien Grund genug, um den,
von der SPÖ eingebrachten Misstrauensantrag gegen Finanzminister
Grasser zu rechtfertigen, meinte SPÖ-Wirtschaftssprecher Hans Moser
am Dienstag im Nationalrat. Darüber hinaus werden die
SozialdemokratInnen im Zusammenhang mit dem Privatisierungsprozess
der Voest Anzeige bei der Finanzmarktaufsicht erstatten. Es könne
schließlich nicht angehen, so Moser, dass ein Mitglied des
Aufsichtsrates der voestalpine - gemeint ist Ludwig Scharinger von
der oberösterreichischen Raiffeisenbank - gleichzeitig als
potentieller Käufer desselben Unternehmens auftritt. "Hier liegt der
Verdacht eines Insidergeschäft sehr nahe", so Moser. Der
SPÖ-Wirtschaftssprecher musste Bundeskanzler Schüssel und
Finanzminister Grasser empfehlen, die österreichische
Industriegeschichte und die Geschäftsberichte der ÖIAG besser zu
studieren - die in der heutigen Nationalratsratssitzung genannten
Zahlen würden nämlich allesamt in das Kapitel der "Legendenbildung"
durch die beiden Regierungsmitglieder fallen. **** (Schluss) dp

OTS0212    2003-09-02/17:36

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