Moser: Vorgänge innerhalb der ÖIAG rechfertigen Misstrauensantrag gegen Grasser

Wien (SK) Die skandalösen Vorgänge rund um die ÖIAG-Verträge und die "Verscherbelung" der voestalpine seien Grund genug, um den, von der SPÖ eingebrachten Misstrauensantrag gegen Finanzminister Grasser zu rechtfertigen, meinte SPÖ-Wirtschaftssprecher Hans Moser am Dienstag im Nationalrat. Darüber hinaus werden die SozialdemokratInnen im Zusammenhang mit dem Privatisierungsprozess der Voest Anzeige bei der Finanzmarktaufsicht erstatten. Es könne schließlich nicht angehen, so Moser, dass ein Mitglied des Aufsichtsrates der voestalpine - gemeint ist Ludwig Scharinger von der oberösterreichischen Raiffeisenbank - gleichzeitig als potentieller Käufer desselben Unternehmens auftritt. "Hier liegt der Verdacht eines Insidergeschäft sehr nahe", so Moser. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher musste Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser empfehlen, die österreichische Industriegeschichte und die Geschäftsberichte der ÖIAG besser zu studieren - die in der heutigen Nationalratsratssitzung genannten Zahlen würden nämlich allesamt in das Kapitel der "Legendenbildung" durch die beiden Regierungsmitglieder fallen. **** (Schluss) dp

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