• 02.09.2003, 12:39:12
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WIEN MUSEUM-Dach für Museen der Stadt Wien

Wien (OTS) - Unter der Dachmarke "WIEN MUSEUM" werden sich die
Museen der Stadt Wien ab Oktober der Öffentlichkeit präsentieren.
Damit sollen die Museen als starke, unverwechselbare Marke mit einer
aufgefrischten Identität im Wiener Kulturleben verankert werden, so
Direktor Wolfgang Kos in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny. Der Stadtrat wies
eingangs auf die Neuordnung der Kultureinrichtungen in Wien vom
Archiv über die neugeschaffene Hauptbücherei am Gürtel und die
laufenden Sanierungsarbeiten in der Stadt- und Landesbibliothek hin.
Im Bereich der Museen der Stadt Wien sei das neue Erscheinungsbild
ein wichtiger Schritt nach dem architektonischen Ausbau, der
Ausgliederung, der gesicherten und valorisierten Budgetierung und der
Bestellung der neuen Leitung. Mit dem freien Eintritt am Sonntag sei
ein wichtiges Signal an die Besucher gesetzt worden.****

Der neue prägnante Bezeichnung verweise auf die zentrale
Kompetenz der Museen, so Dir. Kos, nämlich die Auseinandersetzung mit
der Stadt, ihrer Entwicklung, Gesellschaft und Kultur, vor allem
ihren Menschen. Entsprechend dem Dachnamen werden die Haupthäuser in
Zukunft WIEN MUSEUM KARLSPLATZ und WIEN MUSEUM HERMESVILLA heißen.
Die zahlreichen Spezialmuseen und Außenstellen werden WIEN MUSEUM als
Unterzeile ihrer bisherigen Bezeichnung tragen.

Von "gastarbajteri" bis zur Nostalgiemetropole

Von der Ausstellung "gastarbajteri" bis zur Auseinandersetzung
mit der Nostalgiemetropole Wien unter dem Titel "Alt-Wien. Die Stadt,
die niemals war" reicht das Ausstellungsprogramm des Jahres 2004.

o "gastarbajteri"
  22. Jänner bis 12. April im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ
  Die gemeinsame Schau mit der Initiative Minderheiten setzt sich

mit der Migrationsgeschichte der letzten 40 Jahre auseinander.
o "Phantom fremdes Wien 1991/2003"

Parallel zur gastarbajteri-Schau ist diese Fotoausstellung
  von Lisl Ponger zu sehen, die 1991 und 1992 eine "Weltreise"
  durch 70 Länder unternahm, ohne Wien zu verlassen. Ein Film
  kommentiert zwölf Jahre später diese

Multikulturalitätsrecherche.
o "Wiener Linien"

29. April bis 27. Juni 2004 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ
  Kunst- und Stadtbeobachtung seit 1960 ist das Thema dieser
  Ausstellung, die Künstler als Stadtforscher zeigen, die Lesarten
  der Stadt und der Kunst darstellen will.
o "Schiele und Roessler"
  8. Juli bis 10. Oktober 2004 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ
  Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Beziehung zwischen dem
  Maler und seinen Promotor, ein Beispiel für Kunst und Networking
  im frühen 20. Jahrhundert.
o "Henri Cartier-Bresson. Die Essenz von Paris"
  4. November 2004 bis 9. Jänner 2005 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ
  In Kooperation mit der Maison européenne de la photographie der
  Stadt Paris präsentiert das Museum die Blicke des großen
  Fotographen auf das urbane Pariser Leben zwischen 1930 und 1970.
o "Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war"
  25. November 2004 bis März 2005 im Künstlerhaus
  Im Künstlerhaus, das für diese eine Ausstellung angemietet wird,
  ist diese Schau zu sehen, die, so Direktor Kos, gewissermaßen
  das permanente Duell zwischen "Alt-Wien" und "Neu-Wien" durch
  die letzten 150 Jahre Stadtgeschichte darstellt. Die Frage, der
  dabei nachgegangen wird: Wie wurde Wien zur Musterstadt der
  Retrospektive, zur Metropole der Nostalgie?

"Orient" und "Magie" in der Hermesvilla

o "Orientalische Reise"
  16. Oktober 2003 bis 12. April 2004
  Die Schau setzt sich mit Malerei und Exotik im späten
  19. Jahrhundert, mit der Faszination des Orients auf Europa
  auseinander.
o "Magische Orte"
  6. Mai bis 21. November 2004
  Wiener Lokalmythen und ihre Geschichte, Erinnerungen an alte
  Sagen und Geschichten im Stadtgewebe sind das Thema dieser
  Schau.
(Schluss) gab/rr

Allgemeine Informationen:

o http://www.museum.vienna.at/

(Schluss) gab/rr

OTS0126    2003-09-02/12:39

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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