WIEN MUSEUM-Dach für Museen der Stadt Wien

Wien (OTS) - Unter der Dachmarke "WIEN MUSEUM" werden sich die Museen der Stadt Wien ab Oktober der Öffentlichkeit präsentieren. Damit sollen die Museen als starke, unverwechselbare Marke mit einer aufgefrischten Identität im Wiener Kulturleben verankert werden, so Direktor Wolfgang Kos in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny. Der Stadtrat wies eingangs auf die Neuordnung der Kultureinrichtungen in Wien vom Archiv über die neugeschaffene Hauptbücherei am Gürtel und die laufenden Sanierungsarbeiten in der Stadt- und Landesbibliothek hin. Im Bereich der Museen der Stadt Wien sei das neue Erscheinungsbild ein wichtiger Schritt nach dem architektonischen Ausbau, der Ausgliederung, der gesicherten und valorisierten Budgetierung und der Bestellung der neuen Leitung. Mit dem freien Eintritt am Sonntag sei ein wichtiges Signal an die Besucher gesetzt worden.****

Der neue prägnante Bezeichnung verweise auf die zentrale Kompetenz der Museen, so Dir. Kos, nämlich die Auseinandersetzung mit der Stadt, ihrer Entwicklung, Gesellschaft und Kultur, vor allem ihren Menschen. Entsprechend dem Dachnamen werden die Haupthäuser in Zukunft WIEN MUSEUM KARLSPLATZ und WIEN MUSEUM HERMESVILLA heißen. Die zahlreichen Spezialmuseen und Außenstellen werden WIEN MUSEUM als Unterzeile ihrer bisherigen Bezeichnung tragen.

Von "gastarbajteri" bis zur Nostalgiemetropole

Von der Ausstellung "gastarbajteri" bis zur Auseinandersetzung mit der Nostalgiemetropole Wien unter dem Titel "Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war" reicht das Ausstellungsprogramm des Jahres 2004.

o "gastarbajteri" 22. Jänner bis 12. April im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ Die gemeinsame Schau mit der Initiative Minderheiten setzt sich

mit der Migrationsgeschichte der letzten 40 Jahre auseinander.
o "Phantom fremdes Wien 1991/2003"

Parallel zur gastarbajteri-Schau ist diese Fotoausstellung von Lisl Ponger zu sehen, die 1991 und 1992 eine "Weltreise" durch 70 Länder unternahm, ohne Wien zu verlassen. Ein Film kommentiert zwölf Jahre später diese

Multikulturalitätsrecherche.
o "Wiener Linien"

29. April bis 27. Juni 2004 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ Kunst- und Stadtbeobachtung seit 1960 ist das Thema dieser Ausstellung, die Künstler als Stadtforscher zeigen, die Lesarten der Stadt und der Kunst darstellen will. o "Schiele und Roessler" 8. Juli bis 10. Oktober 2004 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Beziehung zwischen dem Maler und seinen Promotor, ein Beispiel für Kunst und Networking im frühen 20. Jahrhundert. o "Henri Cartier-Bresson. Die Essenz von Paris" 4. November 2004 bis 9. Jänner 2005 im WIEN MUSEUM KARLSPLATZ In Kooperation mit der Maison européenne de la photographie der Stadt Paris präsentiert das Museum die Blicke des großen Fotographen auf das urbane Pariser Leben zwischen 1930 und 1970. o "Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war" 25. November 2004 bis März 2005 im Künstlerhaus Im Künstlerhaus, das für diese eine Ausstellung angemietet wird, ist diese Schau zu sehen, die, so Direktor Kos, gewissermaßen das permanente Duell zwischen "Alt-Wien" und "Neu-Wien" durch die letzten 150 Jahre Stadtgeschichte darstellt. Die Frage, der dabei nachgegangen wird: Wie wurde Wien zur Musterstadt der Retrospektive, zur Metropole der Nostalgie?

"Orient" und "Magie" in der Hermesvilla

o "Orientalische Reise" 16. Oktober 2003 bis 12. April 2004 Die Schau setzt sich mit Malerei und Exotik im späten 19. Jahrhundert, mit der Faszination des Orients auf Europa auseinander. o "Magische Orte" 6. Mai bis 21. November 2004 Wiener Lokalmythen und ihre Geschichte, Erinnerungen an alte Sagen und Geschichten im Stadtgewebe sind das Thema dieser Schau. (Schluss) gab/rr

Allgemeine Informationen:

o http://www.museum.vienna.at/

(Schluss) gab/rr

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Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
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