• 01.09.2003, 11:59:15
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VP-Strobl: Reformstau im Laska-Ressort führt zur Katastrophe!

Wien (ÖVP-Klub): Als ernüchternd und als eigentliche
Bankrotterklärung bezeichnete heute der Bildungssprecher der Wiener
ÖVP, Gemeinderat Walter Strobl, die bekannt gewordenen Probleme im
Wiener Sozialbereich. "Es zeigt sich nun, dass es unter dieser Wiener
SP-Alleinregierung auch keine Wunder gibt. Die mehr als bedenkliche
Situation belegt eindrucksvoll, dass eine moderne Sozialpolitik nur
über Reformen finanzierbar bleiben kann", so der VP-Bildungssprecher.

Strobl verwies seinerseits auch auf die Bemühungen des Bundes um eine
umfassende Reform der bestehenden Sozialsysteme. "Den Bürgern eine
heile Welt vorzugaukeln und gleichzeitig kein Geld in der Kasse zu
haben ist um vieles unanständiger als eine ehrliche und
reformorientierte Sozialpolitik, die den Menschen soziale Standards
in der Zukunft sichert, zu betreiben", erklärte Strobl dazu.

Der Wiener VP-Bildungssprecher kritisierte auch die allgemeine
Konzeptlosigkeit, die im gesamten Ressort der Frau
Vizebürgermeisterin vorherrscht. "Anstatt die städtischen Bäder
wirklich von Grund auf her zu reformieren wird weiterhin Steuergeld
zur Abdeckung der Defizite verwendet. Der Breitensport wird durch
Ausdünnung der Mittel ausgehungert. Ein notwendiger
Schulentwicklungsplan fehlt vollkommen. Auf Grund der schlampigen
Verrechnung der Landeslehrer-Dienstposten wird Wien aller Voraussicht
nach 39 Millionen Euro an den Bund zurück zahlen. All diese Beispiele
zeigen, dass im Ressort von Frau Laska vieles im Argen liegt", so
Strobl abschließend.(Schluss)

OTS0098    2003-09-01/11:59

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