Herbst-Programmvorschau von dietheater

Wien (OTS) - Ein abwechslungs- wie auch überraschungsreiches Programm bietet dietheater in der heurigen Herbstsaison an ihren Spielorten Konzerthaus und Künstlerhaus.

Programm Konzerthaus

Im Konzerthaus begann die Saison bereits am Donnerstag mit dem neuen Franzobel-Stück "Black Jack" (Spielzeit: bis 4. 9.; außer Samstag/Sonntag), welches das Leben des Prostituiertenmörders und Schriftstellers Jack Unterweger Revue passieren lässt. "TAPE: ein Stück EntFremdung"(Spielzeit: 10. bis 13.9.) in der Regie von Petra Nickel und Tanja Lalics beschäftigt sich am Beispiel zweier Frauen mit dem Leben in materieller Schieflage. In "Das Begehren als Wille zur Falle" (Spielzeit: 16. bis 27.9.) thematisiert Miki Malör die geheimnisvollen Ebenen weiblichen Lebens. Am 22.9. lädt das Erste Wiener Lese- und Stegreiftheater zur Lesung "Luce Irigaray trifft/verfehlt Gilles Deleuze/Felix Guattari (und umgekehrt" ein. "Die verlassenen Musen" (Spielzeit: 9. bis 18.10; außer Sonntag/Montag) in der Regie von Veronica Maria Rignall, die derzeit noch am Max Reinhardt-Seminar studiert, handelt von schweren Familientraumata. Familiär geht es dann auch in der Produktion des Theater KINETIS weiter, das mit "Utopie Familie? Eine biografische Collage" (Spielzeit: 23.10 bis 8.11., außer Sonntag/Montag) die vielfältigen Facetten familiären Zusammenlebens auf die Bühne bringen wird. Dramatische Liebesverhältnisse und die Frage nach dem Heldentum stehen bei Hubertus Zorells "Das Nibelungenlied" (Spielzeit: 11. bis 22.11; außer Sonntag/Montag) auf dem Programm. Den Abschluss bildet das neue Stück von Ewin Riess "Der Zorn der Leonore Batthyany", welches historisch in der Zeit des Prinzen Eugen angesiedelt ist und von den Kränkungen besagter Frau erzählt. (Spielzeit: 25.11 bis 6.12; außer Sonntag/Montag)

Programm Künstlerhaus

Den Beginn macht hier die Produktion "Bedbaound" des Theaters Turbine (Spielzeit: 31.8. bis 13.9.), in der es um ein fatales Vater-Tochter-Verhältnis geht. Improvisation steht im Mittelpunkt der Produktion "Late Night Impro" (Spielzeit: 4.9; 2.10.; 6.11; 4.12.), welches in englischer Sprache spätabends ab 22.30 Uhr diverse Performances liefern wird. Klassischer Stoff bringt die Berliner Theaterproduktion "Theater des Lachens" nach Wien, wenn "UndineHamlet" (Spielzeit: 15. bis 17.10.) auf dem Programm steht. Ebenfalls klassisch versteht sich das NOMAD theatre, welches ein weiteres Stück aus der Ilias bringen wird: "Penelope Odysseus -fragment 8" in einer Bearbeitung von Wolfgang Kindermann (Spielzeit:
21. bis 29.10.; außer Sonntag; 29.10.: Lesung aus Penelope-Texten). Heiterer geht es mit "Schrecklassnacht", eine Produktion des u.r. theaters nach (Spielzeit: 30.10. bis 27.11.), bei der es im Künstlerhaus in launiger Art zu spuken beginnen wird. Die Gruppe "toxic dreams" widmet sich hernach mit ihrer Performance "Die Milosevics. All in the family" (Spielzeit:3. bis 11.11; außer Sonntag/Montag), dem kleinbürgerlichen Leben dieser serbischen Familie. "Soap & More" nennt sich die Produktion der Gruppe Bilderwerfer (Spielzeit: 13. bis 15.11.), die bereits auch in Graz gezeigt worden ist. John Osbornes "Blick zurück im Zorn" wird ebenfalls von einer Grazer Truppe namens "Theater am Bahnhof" darauf folgend gespielt (Spielzeit: 18. bis 21.11). Aristophanes "Vögel" in einer Darbietung des Gruppe "aktionstheater ensemble" (Spielzeit: 25. bis 29.11.) verhandelt aktuell die alte Fragen nach gesellschaftlicher Ordnung und Unordnung. "Superposition Corps" nennt sich die Tanzperformance, die zwischen 4. und 13.12. zu Gast im Künstlerhaus sein wird. Den Abschluss macht die Performance "ZZ" von Akemi Takeya (Spielzeit: 17. bis 21.12.).

Nähere Infos auch unter: http://www.dietheater.at/
(Schluss) hch/

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