- 28.08.2003, 09:42:03
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Rieder: 1,5 Mio. Euro für Mozart-Multimedia-Projekte
Einreichfrist für Förderungswettbewerb "Creative Industries-Multimedia Vienna 2003" läuft
Wien (OTS) - Vom 1. September (9 Uhr) bis 4. September (15 Uhr)
läuft die Einreichfrist für den bereits seit Frühjahr
ausgeschriebenen Förderungswettbewerb zum Thema "Creative
Industries-Multimedia Vienna 2003". Themenschwerpunkt ist das
Mozartjahr 2006. Gefördert werden deshalb primär Forschungs- und
Entwicklungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und
Wirtschaft, die sich in zeitgemäßer multimedialer Form mit dem Werk
Mozarts und seiner Person befassen.
Das Instrument zur Vergabe der Förderungsgelder für innovative
Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf dem Technologiesektor sind
die sogenannten Calls, die im Rahmen von "WIENNOVATION" durchgeführt
werden. "Dabei handelt es sich um spezielle, zeitlich befristete
Förderungswettbewerbe zu verschiedenen Schwerpunktthemen im
Technologiebereich. Nicht nach dem Gießkannenprinzip wird bei den
Calls gefördert, sondern nur die besten - von einer Expertenjury
ausgewählten - Projekte erhalten Förderungsmittel", erklärt Finanz-
und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder.
Informationen über die Details zur Einreichung der Projekte
unter http://www.wiennovation.at oder bei der Telefon-Hotline: (+43
1) 960 90 bzw. via Email: [email protected] .****
Bis zu 250.000 Euro pro Projekt und Teilnehmer
Die Förderquote im jetzt laufenden Creative Industries-Call
beträgt je nach Charakter des Projektes 25 bis 60 Prozent. Gefördert
werden ausschließlich interne und externe Personalkosten. Die
maximale Förderhöhe beträgt pro Teilnehmer und Projekt 250.000 Euro.
Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die drei besten
Projekte erhalten darüber hinaus Preisgelder in Höhe von 15.000,
10.000 bzw. 5.000 Euro. Den Juryvorsitz hat Mag. Kathrin Zechner
übernommen, die schon beim ersten Wiener Creative-Industries-Call
mitgewirkt hat.
Branche mit Zukunft
Mit dem Schwerpunkt Creative Industries konzentriert sich die
Wiener Technologieförderung auf ein weiteres vorhandenes Stärkefeld
und folgt damit unter anderem auch den Empfehlungen des WIFO, das bei
Projekten an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Wirtschaft
ein erhebliches Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenzial für Wien
ortete.
Laut WIFO-Daten sind in der Kreativbranche bereits heute rund
50.000 bis 60.000 Menschen in Wien tätig. Das hohe Potenzial der
Creative Industries hat sich bereits bei der Durchführung des ersten
Calls "Creative Industries Vienna 2002" eindrucksvoll bestätigt.
Werden alle für eine Förderung ausgewählten Projekte realisiert,
würde das ein Investvolumen von 44 Millionen Euro auslösen und Jobs
für 680 Personen bringen.
Für ihre wirtschaftliche Zukunft ist die Kreativbranche
besonders optimistisch. So haben rund 79 Prozent der Unternehmen
angegeben, dass ihre MitarbeiterInnenzahl von 2002 bis 2006 steigen
bzw. stark steigen wird. Bei zwei Drittel der Unternehmen sind die
Umsätze in den vergangenen Jahren gestiegen bzw. stark gestiegen. Bis
2006 rechnen fast 94 Prozent der Unternehmen mit steigenden bzw.
stark steigenden Umsätzen. Das geht aus einer Evaluierung hervor, die
im Jahr 2002 begleitend zum ersten Creative Industries Call
durchgeführt wurde.
Neues Kompetenzzentrum für kreative Unternehmen
Um das wirtschaftliche Potenzial, dass in den Creative
Industries steckt noch besser nutzen zu können, hat die Stadt Wien
vor kurzem auch das Zentrum für Wirtschaft, Kunst und Kultur
gegründet, als Tochtergesellschaft des Wiener
Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Im September nimmt dieses
Kompetenzzentrum seine Arbeit auf. Es agiert als Anlaufstelle für
alle Unternehmen, die Projekte an der Schnittstelle Kunst, Kultur und
Wirtschaft durchführen. Indem Kooperationsmodelle entwickelt,
positive Konkurrenz gefördert und potenzielle Wirtschaftspartner
zusammen gebracht werden, soll das vorhandene Potenzial in diesem
Wirtschaftszweig gestärkt werden. Außerdem wird sich die neue
Servicestelle um die Förderung von konkreten Projekten über die
Schiene der sogenannten Calls kümmern. (Schluss) gaw
Rückfragehinweis:
Wolfgang Gatschnegg
Tel.: 4000/81 845
Handy: 0664 826 82 16
e-mail: [email protected]
OTS0038 2003-08-28/09:42
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