• 27.08.2003, 11:51:18
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RFJ-Landesgruppen OÖ, Bgld, Tirol & Vlbg gegen Gudenus-Vorschlag

Keine Kinder besser als ungewollte und ungeliebte

Linz (OTS) - Als "Schwachsinn sondergleichen" bezeichneten heute
die Landesobmänner des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) Gunther Pahl
(OÖ), Robert Strobl (Bgld), Florian Phleps (Tirol) und Manuel Zosel
(Vlbg) die jüngste Forderung von Gudenus, wonach Verhütungsmittel
künftig eine eigene Steuer erhalten sollten.****

"Wir werden es uns keinesfalls nehmen lassen, auch weiterhin
unsere berühmtberüchtigten Kondome auszuteilen", erklärte OÖ-Chef
Gunther Pahl. "Familienförderung muss - nach dem ersten Schritt mit
dem FPÖ-Kinderbetreuungsgeld - sicherlich noch weiter ausgebaut
werden und tatsächlich ist dafür auch eine Wertedebatte notwendig.
Jugendliche allerdings unfreiwillig in die Elternschaft zu treiben,
indem man Verhütungsmittel unerschwinglich macht, kann nicht im
Interesse von so gezeugten Kindern sein."

"Gudenus und seine kinderlosen Schergen sollten sich lieber selbst
bei der Nase nehmen, bevor sie mit derartig unüberlegten Meldungen
alle Jugendlichen von der Freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft
verjagen", meinte RFJ-Burgenlandobmann Robert Strobl. "Uns geht es um
ernstzunehmende Maßnahmen in der Jugendpolitik und nicht um
polemische Hirngespinste à la Gudenus."

"Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu schafften",
so Manuel Zosel, RFJ-Obmann von Vorarlberg. "Das Kindergeld, ein
familienpolitischer Meilenstein, den die FPÖ nach 30 Jahren
sozialistischer Familien- und Sozialpolitik durchsetzen konnte, gibt
den jungen Menschen die Möglichkeit, sich finanziell abgesichert
bewusst für Kinder entscheiden zu können."

"Dieser Vorschlag könnte genauso gut von Karl-Heinz Grasser oder
einem anderen ÖVP-Politiker stammen", so Florian Phleps, RFJ-Obmann
aus Tirol. "Schließlich entspricht es eher der ÖVP-Manier, aus jeder
nur denkbaren gesellschaftlichen Situation Geld von den Leuten
herauszupressen."

Die vier Landesobleute führten als weiteres Beispiel für "die
Stümperhaftigkeit des Gudenus-Vorschlags" Geschlechtskrankheiten an,
deren Bekämpfung und Vermeidung durch Kondome für Jugendliche nicht
unfinanzierbar werden dürfe. Phleps führte noch an, dass "ein
aufrechter Freiheitlicher staatlich verordneten Zwang im Privaten aus
Überzeugung ablehnt."

Pahl verwies abschließend auf den wesentlich besseren Vorschlag
von FPÖ-Landesparteiobmann LR Günther Steinkellner, wonach das
Kinderbetreuungsgeld bis zum 6. Lebensjahr verlängert werden sollte.
(schluss)

OTS0106    2003-08-27/11:51

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFJ

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