RFJ-Landesgruppen OÖ, Bgld, Tirol & Vlbg gegen Gudenus-Vorschlag

Keine Kinder besser als ungewollte und ungeliebte

Linz (OTS) - Als "Schwachsinn sondergleichen" bezeichneten heute
die Landesobmänner des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) Gunther Pahl (OÖ), Robert Strobl (Bgld), Florian Phleps (Tirol) und Manuel Zosel (Vlbg) die jüngste Forderung von Gudenus, wonach Verhütungsmittel künftig eine eigene Steuer erhalten sollten.****

"Wir werden es uns keinesfalls nehmen lassen, auch weiterhin unsere berühmtberüchtigten Kondome auszuteilen", erklärte OÖ-Chef Gunther Pahl. "Familienförderung muss - nach dem ersten Schritt mit dem FPÖ-Kinderbetreuungsgeld - sicherlich noch weiter ausgebaut werden und tatsächlich ist dafür auch eine Wertedebatte notwendig. Jugendliche allerdings unfreiwillig in die Elternschaft zu treiben, indem man Verhütungsmittel unerschwinglich macht, kann nicht im Interesse von so gezeugten Kindern sein."

"Gudenus und seine kinderlosen Schergen sollten sich lieber selbst bei der Nase nehmen, bevor sie mit derartig unüberlegten Meldungen alle Jugendlichen von der Freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft verjagen", meinte RFJ-Burgenlandobmann Robert Strobl. "Uns geht es um ernstzunehmende Maßnahmen in der Jugendpolitik und nicht um polemische Hirngespinste à la Gudenus."

"Die Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu schafften", so Manuel Zosel, RFJ-Obmann von Vorarlberg. "Das Kindergeld, ein familienpolitischer Meilenstein, den die FPÖ nach 30 Jahren sozialistischer Familien- und Sozialpolitik durchsetzen konnte, gibt den jungen Menschen die Möglichkeit, sich finanziell abgesichert bewusst für Kinder entscheiden zu können."

"Dieser Vorschlag könnte genauso gut von Karl-Heinz Grasser oder einem anderen ÖVP-Politiker stammen", so Florian Phleps, RFJ-Obmann aus Tirol. "Schließlich entspricht es eher der ÖVP-Manier, aus jeder nur denkbaren gesellschaftlichen Situation Geld von den Leuten herauszupressen."

Die vier Landesobleute führten als weiteres Beispiel für "die Stümperhaftigkeit des Gudenus-Vorschlags" Geschlechtskrankheiten an, deren Bekämpfung und Vermeidung durch Kondome für Jugendliche nicht unfinanzierbar werden dürfe. Phleps führte noch an, dass "ein aufrechter Freiheitlicher staatlich verordneten Zwang im Privaten aus Überzeugung ablehnt."

Pahl verwies abschließend auf den wesentlich besseren Vorschlag von FPÖ-Landesparteiobmann LR Günther Steinkellner, wonach das Kinderbetreuungsgeld bis zum 6. Lebensjahr verlängert werden sollte. (schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Ring Freiheitlicher Jugend OÖ
Tel.: 0732 / 736 426-25
andrea.leitner@rfj-ooe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFJ0001