• 26.08.2003, 14:43:29
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Walch: ÖBB-Haberzettl soll sich endlich entscheiden

Verwaltung ist nicht Betriebsdienst

Wien, 2003-08-26 (fpd) - "Die wichtige aber vor allem anstrengende
Arbeit im Betriebsdienst der ÖBB darf nicht abqualifiziert werden,
indem sie von Haberzettl und Genossen immer wieder mit dem
Verwaltungsdienst verglichen und gleichgesetzt wird", erklärte heute
der stellvertretende FPÖ-Bundesobmannstellvertreter und Landesobmann
der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Haberzettl
muss sich endlich entscheiden. Entweder will er für seine Freunde in
der Verwaltung ungerechtfertigte Besserstellungen durch Streik
schützen und dafür den Betriebsdienst missbrauchen. Oder aber er
schließt sich endlich der zeitgemäßen und jahrelangen Forderung der
Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher Eisenbahner
(AUF-E) an und tritt dafür ein, dass zwischen den verschiedenen
Berufen innerhalb der ÖBB unterschieden wird."****

"Jetzt ist es an der Zeit, Haberzettl muss Farbe bekennen.
Schließlich wird es vor allem die ÖBB-Bediensteten langsam
interessieren, auf welcher Seite ihr angeblicher Vertreter in dieser
Frage steht", so Walch weiter. "Richtig ist es, für eine
Unterscheidung einzutreten, denn die verdienstvollen Mitarbeiter im
Betriebsdienst haben es sich nicht verdient, ungerechtfertigt mit
allen anderen in einen Topf geworfen zu werden."

"Kein Mensch in Österreich versteht es, warum man
Verwaltungsbediensteten, die im Gegensatz zu den Kollegen aus dem
Betriebsdienst keinen körperlichen Einsatz leisten, im Jahr 2003
immer noch Schutzbestimmungen und Besserstellungen aus längst
vergangenen sozialistischen Zeiten gewähren soll", erklärte der
freiheitliche Arbeitnehmervertreter.

Am Ende einer Reform müsse "ein gerechtes, planbares und
überschaubares Pensionsrecht" stehen. "Es geht uns keinesfalls darum,
jemanden schlechter zu stellen. Aber es versteht jeder Österreicher,
dass man nur bei kürzerer Lebenserwartung früher in Pension gehen
kann", meinte Walch. Für die ÖBB sollte man daher ein Zuschlags- und
Abschlagsmodell entwickeln, das auch den Umstieg zwischen Verwaltung
und Betriebsdienst gerecht regelt. So könne man jenen, die in die
Verwaltung wechseln mit Zuschlagsmonaten die Arbeitszeit verlängern,
jenen die in den Betriebsdienst wechseln mit Abschlagsmonaten die
Arbeitszeit verkürzen.

"Es muss Schluss sein, dass sozialistische Privilegienkämpfer wie
Haberzettl ständig die eigene Belegschaft verraten, um Genossen und
Freunden unverdiente Besserstellungen zu schützen", so Walch. "Jene
Arbeitnehmer, welche im Betriebsdienst harte Arbeit leisten und zum
Wohle aller die Gesundheit ihres Körpers riskieren, die gehören
bessergestellt, müssen in die Schwerarbeiterregelung involviert
werden und sollten nicht von Haberzettl und anderen
SPÖ-Belegschaftsverrätern ausgenützt und verraten werden."

"Haberzettl soll sich entscheiden. Für sein bisheriges Verhalten
sollte er sich so schämen, dass man seine Parteizugehörigkeit an
seiner Gesichtsfarbe ablesen kann. Und wenn er sich falsch
entscheidet, so ist es für seine Kollegen wohl das beste, er tritt
zurück", schloss Walch. (schluss)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

OTS0178    2003-08-26/14:43

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