Walch: ÖBB-Haberzettl soll sich endlich entscheiden

Verwaltung ist nicht Betriebsdienst

Wien, 2003-08-26 (fpd) - "Die wichtige aber vor allem anstrengende Arbeit im Betriebsdienst der ÖBB darf nicht abqualifiziert werden, indem sie von Haberzettl und Genossen immer wieder mit dem Verwaltungsdienst verglichen und gleichgesetzt wird", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesobmannstellvertreter und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Haberzettl muss sich endlich entscheiden. Entweder will er für seine Freunde in der Verwaltung ungerechtfertigte Besserstellungen durch Streik schützen und dafür den Betriebsdienst missbrauchen. Oder aber er schließt sich endlich der zeitgemäßen und jahrelangen Forderung der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher Eisenbahner (AUF-E) an und tritt dafür ein, dass zwischen den verschiedenen Berufen innerhalb der ÖBB unterschieden wird."****

"Jetzt ist es an der Zeit, Haberzettl muss Farbe bekennen. Schließlich wird es vor allem die ÖBB-Bediensteten langsam interessieren, auf welcher Seite ihr angeblicher Vertreter in dieser Frage steht", so Walch weiter. "Richtig ist es, für eine Unterscheidung einzutreten, denn die verdienstvollen Mitarbeiter im Betriebsdienst haben es sich nicht verdient, ungerechtfertigt mit allen anderen in einen Topf geworfen zu werden."

"Kein Mensch in Österreich versteht es, warum man Verwaltungsbediensteten, die im Gegensatz zu den Kollegen aus dem Betriebsdienst keinen körperlichen Einsatz leisten, im Jahr 2003 immer noch Schutzbestimmungen und Besserstellungen aus längst vergangenen sozialistischen Zeiten gewähren soll", erklärte der freiheitliche Arbeitnehmervertreter.

Am Ende einer Reform müsse "ein gerechtes, planbares und überschaubares Pensionsrecht" stehen. "Es geht uns keinesfalls darum, jemanden schlechter zu stellen. Aber es versteht jeder Österreicher, dass man nur bei kürzerer Lebenserwartung früher in Pension gehen kann", meinte Walch. Für die ÖBB sollte man daher ein Zuschlags- und Abschlagsmodell entwickeln, das auch den Umstieg zwischen Verwaltung und Betriebsdienst gerecht regelt. So könne man jenen, die in die Verwaltung wechseln mit Zuschlagsmonaten die Arbeitszeit verlängern, jenen die in den Betriebsdienst wechseln mit Abschlagsmonaten die Arbeitszeit verkürzen.

"Es muss Schluss sein, dass sozialistische Privilegienkämpfer wie Haberzettl ständig die eigene Belegschaft verraten, um Genossen und Freunden unverdiente Besserstellungen zu schützen", so Walch. "Jene Arbeitnehmer, welche im Betriebsdienst harte Arbeit leisten und zum Wohle aller die Gesundheit ihres Körpers riskieren, die gehören bessergestellt, müssen in die Schwerarbeiterregelung involviert werden und sollten nicht von Haberzettl und anderen SPÖ-Belegschaftsverrätern ausgenützt und verraten werden."

"Haberzettl soll sich entscheiden. Für sein bisheriges Verhalten sollte er sich so schämen, dass man seine Parteizugehörigkeit an seiner Gesichtsfarbe ablesen kann. Und wenn er sich falsch entscheidet, so ist es für seine Kollegen wohl das beste, er tritt zurück", schloss Walch. (schluss)

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