Wirtschaftsmotor Wiener Wohnen

1,2 Milliarden Euro Investitionen in drei Jahren

Wien (OTS) - "Die Bauwirtschaft ist österreichweit in der Krise, die Arbeitslosigkeit hat traurige Rekordwerte erreicht. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit und geringem Wirtschaftswachstum sind Impulse durch die öffentliche Hand besonders wichtig. Wiener Wohnen, die Wohnhausverwaltung von 220.000 Gemeindewohnungen, investiert in den Jahren 2003 bis 2005 1,2 Milliarden Euro in Sanierungen, Wohnungsverbesserungen und laufende Erhaltungen. Dadurch wird zum einen die Wohnqualität in 40.000 Gemeindewohnungen spürbar erhöht. Zum anderen erhalten dadurch jährlich 550 Klein- und Mittelbetriebe und etwa 6.000 Arbeitnehmer langfristig Aufträge und Beschäftigung. Wiener Wohnen ist damit eines der wichtigsten Wirtschaftsmotoren und Impulsgeber für die österreichische Bauwirtschaft", erklärten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Wohnbaustadtrat Werner Faymann, Dienstag im Mediengespräch des Bürgermeisters.****

2003 investiert Wiener Wohnen:

o 110 Mio. Euro in Generalsanierungen. Die Mieter profitieren von Maßnahmen wie Fassadenerneuerung, Dachgeschossausbauten, Aufzugseinbauten, der Erneuerung von Wasser- Strom- und Gasleitungen usw. 10 Mio. Euro davon fließen in thermisch- energetischen Sanierungsmaßnahmen, die dafür sorgen, dass die Ausgaben der Mieter für Heizenergie deutlich sinken und einen wesentlichen Beitrag für den Umweltschutz leisten. o 134 Mio. werden heuer in die Verbesserung von 8.900 Wohnungen investiert. Darunter fallen Standardanhebungen wie Bädereinbauten, Heizungsverbesserungen usw. o 143 Mio. Euro werden in die laufende Erhaltung investiert. Darunter fallen Reparaturarbeiten am Dach oder das Ausmalen der Stiegenhäuser und die Reparatur von Fenstern, Hausleitungen, Aufzügen usw.

Das ergibt für das heurige Jahr allein ein Volumen von fast 390 Mio. Euro. Da dieser Umfang auch in den kommenden Jahren unverändert groß bleibt, ergibt sich für die Jahre 2003 - 2005 das Gesamtinvestitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.

Bereits im Herbst 2003 startet Wiener Wohnen die nächsten umfangreichen Ausschreibungen für die Generalinstandsetzung von 20 Großwohnungsanlagen. Darunter fallen zum Beispiel das "Neue Schöpfwerk" in Meidling mit 1.682 Wohnungen, die Jedleseer Straße 79-85 in Floridsdorf mit 1.245 Wohnungen und der "Ferdinand Hanusch-Hof" am Ludwig Kössler Platz 4 in der Landstraße mit 469 Wohnungen. Im Herbst werden demnach 40 Gemeindebauten mit insgesamt 20.000 Wohnungen im Sanierungsstadium sein.

Bei Sanierungen kommen unterschiedlichste Handwerksbetriebe zum Einsatz. Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus:

o Gewerbe / Anteil an den Sanierungskosten
o Aufzugs-Monteur: 4-8%
o Baufirma: 40-50%
o Bautischler inkl. Fenster: 10-15%
o Tapezierer: 4-6%
o Bodenleger: 3-5%
o Dachdecker: 1,5-2,5%
o Elektro-Installateur: 5-7%
o Fliesenleger: 2,5-3,5%
o Glaser: 1%
o Schlosser: 2,5-3,5%
o Sanitär-Installateur: 8-10%
o Spengler: 2,0-2,5%
o Steinmetz: 1%
o Zimmermann: 5%

Wiener Wohnen Kundendienst-Offensive vorerst abgeschlossen -Erfolgreicher Start des Service-Telefons 05 75 75 75

Mit dem erfolgreichen Start des Wiener Wohnen Servicetelefons 05 75 75 75 am 1. Juli 2003 ist die Kundendienst-Offensive von Wiener Wohnen vorerst abgeschlossen. Die Schaffung von neun dezentralen Kundendienstzentren, die Ausweitung der Leistungen der Gebietsbetreuungen auf den Gemeindebaubereich, die Homepage http://www.wienerwohnen.at/ mit der Möglichkeit des Wohnungstauschs per Internet und die Einführung des "elektronischen Akts" hat die Wohnhausverwaltung zu höherer Kundenfreundlichkeit und Effizienz geführt.

Die Wiener Wohnen Service Nummer ist 8 Wochen alt. Die seither gemachten Erfahrungen sind sehr positiv. Allein im Monat Juli langten 64.580 Anrufe ein. 80 Prozent der Anrufe wurden innerhalb von 20 Sekunden entgegengenommen, drei Viertel der Anfragen können von den MitarbeiterInnen des Service Telefons zufriedenstellend beantwortet werden. Die meisten Anrufe wurden jeweils am Montag mit durchschnittlich 3.132 gezählt, aber auch an Samstagen und Sonntagen rufen durchschnittlich 455 Anrufer an. Damit hat die Service Nummer ihren ersten Praxistest erfolgreich bestanden. (Schluss) gmp

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