• 26.08.2003, 11:33:23
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Wirtschaftsmotor Wiener Wohnen

1,2 Milliarden Euro Investitionen in drei Jahren

Wien (OTS) - "Die Bauwirtschaft ist österreichweit in der Krise,
die Arbeitslosigkeit hat traurige Rekordwerte erreicht. Gerade in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit und
geringem Wirtschaftswachstum sind Impulse durch die öffentliche Hand
besonders wichtig. Wiener Wohnen, die Wohnhausverwaltung von 220.000
Gemeindewohnungen, investiert in den Jahren 2003 bis 2005 1,2
Milliarden Euro in Sanierungen, Wohnungsverbesserungen und laufende
Erhaltungen. Dadurch wird zum einen die Wohnqualität in 40.000
Gemeindewohnungen spürbar erhöht. Zum anderen erhalten dadurch
jährlich 550 Klein- und Mittelbetriebe und etwa 6.000 Arbeitnehmer
langfristig Aufträge und Beschäftigung. Wiener Wohnen ist damit eines
der wichtigsten Wirtschaftsmotoren und Impulsgeber für die
österreichische Bauwirtschaft", erklärten Bürgermeister Dr. Michael
Häupl und Wohnbaustadtrat Werner Faymann, Dienstag im Mediengespräch
des Bürgermeisters.****

2003 investiert Wiener Wohnen:

o 110 Mio. Euro in Generalsanierungen. Die Mieter profitieren von
  Maßnahmen wie Fassadenerneuerung, Dachgeschossausbauten,
  Aufzugseinbauten, der Erneuerung von Wasser- Strom- und
  Gasleitungen usw. 10 Mio. Euro davon fließen in thermisch-
  energetischen Sanierungsmaßnahmen, die dafür sorgen, dass die
  Ausgaben der Mieter für Heizenergie deutlich sinken und einen
  wesentlichen Beitrag für den Umweltschutz leisten.
o 134 Mio. werden heuer in die Verbesserung von 8.900 Wohnungen
  investiert. Darunter fallen Standardanhebungen wie
  Bädereinbauten, Heizungsverbesserungen usw.
o 143 Mio. Euro werden in die laufende Erhaltung investiert.
  Darunter fallen Reparaturarbeiten am Dach oder das Ausmalen der
  Stiegenhäuser und die Reparatur von Fenstern, Hausleitungen,
  Aufzügen usw.

Das ergibt für das heurige Jahr allein ein Volumen von fast 390
Mio. Euro. Da dieser Umfang auch in den kommenden Jahren unverändert
groß bleibt, ergibt sich für die Jahre 2003 - 2005 das
Gesamtinvestitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.

Bereits im Herbst 2003 startet Wiener Wohnen die nächsten
umfangreichen Ausschreibungen für die Generalinstandsetzung von 20
Großwohnungsanlagen. Darunter fallen zum Beispiel das "Neue
Schöpfwerk" in Meidling mit 1.682 Wohnungen, die Jedleseer Straße
79-85 in Floridsdorf mit 1.245 Wohnungen und der "Ferdinand
Hanusch-Hof" am Ludwig Kössler Platz 4 in der Landstraße mit 469
Wohnungen. Im Herbst werden demnach 40 Gemeindebauten mit insgesamt
20.000 Wohnungen im Sanierungsstadium sein.

Bei Sanierungen kommen unterschiedlichste Handwerksbetriebe zum
Einsatz. Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus:

o Gewerbe / Anteil an den Sanierungskosten
o Aufzugs-Monteur: 4-8%
o Baufirma: 40-50%
o Bautischler inkl. Fenster: 10-15%
o Tapezierer: 4-6%
o Bodenleger: 3-5%
o Dachdecker: 1,5-2,5%
o Elektro-Installateur: 5-7%
o Fliesenleger: 2,5-3,5%
o Glaser: 1%
o Schlosser: 2,5-3,5%
o Sanitär-Installateur: 8-10%
o Spengler: 2,0-2,5%
o Steinmetz: 1%
o Zimmermann: 5%

Wiener Wohnen Kundendienst-Offensive vorerst abgeschlossen -
Erfolgreicher Start des Service-Telefons 05 75 75 75

Mit dem erfolgreichen Start des Wiener Wohnen Servicetelefons 05
75 75 75 am 1. Juli 2003 ist die Kundendienst-Offensive von Wiener
Wohnen vorerst abgeschlossen. Die Schaffung von neun dezentralen
Kundendienstzentren, die Ausweitung der Leistungen der
Gebietsbetreuungen auf den Gemeindebaubereich, die Homepage
http://www.wienerwohnen.at/ mit der Möglichkeit des Wohnungstauschs
per Internet und die Einführung des "elektronischen Akts" hat die
Wohnhausverwaltung zu höherer Kundenfreundlichkeit und Effizienz
geführt.

Die Wiener Wohnen Service Nummer ist 8 Wochen alt. Die seither
gemachten Erfahrungen sind sehr positiv. Allein im Monat Juli langten
64.580 Anrufe ein. 80 Prozent der Anrufe wurden innerhalb von 20
Sekunden entgegengenommen, drei Viertel der Anfragen können von den
MitarbeiterInnen des Service Telefons zufriedenstellend beantwortet
werden. Die meisten Anrufe wurden jeweils am Montag mit
durchschnittlich 3.132 gezählt, aber auch an Samstagen und Sonntagen
rufen durchschnittlich 455 Anrufer an. Damit hat die Service Nummer
ihren ersten Praxistest erfolgreich bestanden. (Schluss) gmp

OTS0093    2003-08-26/11:33

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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