• 25.08.2003, 16:17:36
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Kinderfreunde: Rauch-Kallats Appelle lösen keine Probleme

Kinderfreunde fordern bundeseinheitliches Rahmengesetz für Kinderbetreuung

Wien (SK) "Die Appelle der Frauenministerin Maria Rauch-Kallat, dass
wir mehr Kinderbetreuungsplätze brauchen, werden keinen einzigen
Betreuungsplatz schaffen, zumal Rauch-Kallat einen eigenen Beitrag
des Bundes ausgeschlossen hat", sagte die Vorsitzende der
Österreichischen Kinderfreunde, Waltraud Witowetz-Müller, am Montag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Kinderfreunde fordern dazu ein
bundeseinheitlichliches Rahmengesetz, das die Anzahl und die Qualität
von Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich regelt; außerdem ist
nach Ansicht der Kinderfreunde-Vorsitzenden die Wiederauflage der
"Kinderbetreuungsmilliarde" das Gebot der Stunde; dies als Anreiz für
die Länder, mehr in Kinderbetreuung zu investieren. ****

Die Bundesregierung sei gefordert, durch konkrete Maßnahmen
im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen "endlich zumindest zum
europäischen Mittelfeld aufzurücken", so Witowetz-Müller. "Wenn jeder
so tun kann, wie er will, bleiben, wie wir sehen, in manchen Regionen
die Familien mit ihren Problemen allein."

Außerdem müsse die Zahl der Betriebskindergärten erhöht
werden. Dazu bedürfe es einer gemeinsamen Anstrengung von Wirtschaft
und Politik. "Ein Umdenken bei der Wirtschaft muss mit konkreter
Unterstützung für Unternehmen einhergehen, die hier vorbildhaft
voranschreiten", so Witowetz-Müller abschließend. (Schluss) wf

Rückfragen: Gernot Rammer, 01 512 12 98 / 52, E-Mail:
[email protected]

OTS0135    2003-08-25/16:17

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