• 19.08.2003, 10:06:32
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Neue ZDF/ORF-Reihe: "Cobra 11"-Cop Steinke wird Ferienarzt in der Wachau

Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll und Musicalstar Kröger spielen sich selbst - "Wachauianer" Wolfgang Rademann produziert

Wien (OTS) - Großes Star- und Presseaufgebot in der Wachau: Von
Dürnstein aus legte gestern das Donauschiff MS Austria ab, das einer
der Schauplätze für Dreharbeiten zur neuen ZDF/ORF-Koproduktion "Der
Ferienarzt in der Wachau" (Arbeitstitel) ist. Produzentenlegende
Wolfgang Rademann, Erfinder von "Traumschiff" und
"Schwarzwaldklinik", der Anfang der neunziger Jahre auch die
Erfolgsserien "Donauprinzessin" und "Spiel des Lebens" in der Wachau
drehte, präsentierte an Bord die Darsteller seiner neuen, als
TV-Reihe angelegten Produktion. Die Titelrolle des Dr. Ben Berger hat
der ehemalige "Alarm für Cobra 11"-Ermittler René Steinke übernommen,
für den der "Ferienarzt" die erste große Hauptrolle in einem
Fernsehfilm ist. An der Seite der weiteren Schauspieler, u. a.
Susanne Michel, Alexander Lutz, Gerit Kling, Ulrike Kriener, Marcus
Grüsser und Sabine Bach, sowie rund 450 Komparsen stehen außerdem
zwei außergewöhnliche Gäste vor der Kamera: Musicalstar Uwe Kröger,
der noch bis zum vergangenen Wochenende in Amstetten in "The Wild
Party" zu sehen war, und der niederösterreichische Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll haben kurze Auftritte - und spielen sich selbst.

Ein waschechter Niederösterreicher mit Berliner Schnauze

Für Produzent Rademann, der sich selbst als "Wachauianer" outet, war
es ein Muss, die zweite Folge der vorerst als Dreiteiler angelegten
TV-Reihe (Teil eins "Der Ferienarzt vom Gardasee" mit Michael von Au
und Barbara Wussow ist bereits abgedreht, Teil 3 "Der Ferienarzt auf
Korfu" mit Harald Krassnitzer steht bereits für Herbst auf dem
Drehplan) in der Tourismusregion Wachau-Nibelungengau zu drehen. "Ich
habe ja vor einigen Jahren für die 'Donauprinzessin' einen
Verdienstorden des Landes Niederösterreich bekommen und muss den
jetzt abarbeiten", scherzte Rademann bei der gestrigen
Pressekonferenz. "Rademann muss keinen Orden abarbeiten, denn er ist
ja ein Berliner, der Niederösterreich gehört, nein, eigentlich ist er
mittlerweile ein waschechter Niederösterreicher mit Berliner
Schauze", kontert der niederösterreichische Landeshauptmann Pröll,
der für den "Ferienarzt" eine Landesförderung bereitgestellt hat.
Ausschlaggebend für die neuerliche Zusammenarbeit waren für Rademann
und Pröll, die mittlerweile lange befreundet sind, die Erfolge der
vergangenen Jahre. Die bisher in der Wachau entstandenen
Rademann-Produktionen haben laut Pröll regionalpolitisch sehr viel
gebracht, die Umwegrentabilität ist beachtlich: So stiegen unter
anderem die Nächtigungszahlen um fünfzig Prozent. Dies wünscht man
sich auch von der "Ferienarzt"-Produktion.

Prölls Idee gestohlen

Für die Dramaturgie des Films hat sich Produzent Rademann beim
niederösterreichischen Landeshäuptling etwas abgeschaut: "Ich habe
einfach seine Idee der traditionellen Sonnwendfeier, die er jährlich
am 21. Juni mit einer Donauschifffahrt begeht, geklaut. Diese Fahrt,
dieses beeindruckende Spektakel an Feuerwerken, die Tausenden von
Menschen, die die Donauufer säumen, das hat mir gefallen. Deshalb
haben wir dieses Jahr gleich mitgedreht und werden diese Szenen im
Film verwenden", gesteht Rademann. Aus diesem Grund steht Erwin Pröll
auch vor der Kamera und spielt sich selbst: Als Landeshauptmann
eröffnet er mit einer Rede die Sonnwendfeier auf dem Schiff, das im
Film MS Mozart heißt. Und da die Musik bei einer solchen Party auch
stimmen muss, tritt Uwe Krüger auf und präsentiert zwei Lieder seiner
neuen CD.

Der Thrill des "Ferienarztes" - Vom Actionbullen zum sanften "Gott in
Weiß"

Für Hauptdarsteller René Steinke, der einem breiten Publikum als
Autobahnpolizist aus der actiongeladenen TV-Serie "Alarm für Cobra
11" bekannt ist, ist die Rolle des Ferienarztes eine besondere Ehre:
"Für mich ist das eine große Auszeichnung, da es sich um eine
Hauptrolle in einem großen und wichtigen Format handelt. Mir gefällt
besonders, dass man diesen Arzt nicht als Arzt sieht, sondern mehr
als Mensch. Es gibt keine Horrorszenarien von Operationen, es fließt
kein Blut. Viel mehr geht es um die Person und um die
Liebesgeschichte als um ausführende medizinische Tätigkeiten." Man
würde es nicht meinen, aber dem bald vierzigjährigen Ostberliner und
hobbymäßigen Rennfahrer mit eigenem Rennteam bereitet der
"Ferienarzt" einen größeren Thrill als die drei Jahre lange Arbeit an
der Autobahnpolizeiserie "Alarm für Cobra 11" mit all ihren Stunts
und Explosionen. "Das Actionterrain ist mein Gebiet, da kenn ich mich
aus. Wenn ich in den Anzug des Ermittlers Tom Kranich gestiegen bin,
konnte mich nichts überraschen, ich habe mich sicher gefühlt. Aber
der ‘Ferienarzt’ ist etwas völlig Neues für mich. Im
Vergleich zur Serie, in der ich rund 600 Drehtage hatte, stehe ich
hier für ganze 17 Drehtage vor der Kamera, in denen ich zur Figur
finden muss, in denen jeder Handgriff sitzen muss", so Steinke.

Ausstrahlung im Frühjahr 2004 geplant

"Der Ferienarzt in der Wachau" (AT) - eine Koproduktion von ZDF und
ORF, hergestellt von POLYPHON Film, mit Unterstützung des Landes
Niederösterreich - ist die zweite Folge der vorerst dreiteiligen
TV-Reihe "Der Ferienarzt". Jede der einzelnen Episoden rund um Ärzte,
die Urlaubern in verschiedenen Ferienregionen bei kleinen und großen
Problemen helfen, ist in sich abgeschlossen. In jeder der Geschichten
steht eine große Liebesgeschichte im Mittelpunkt. Geplant ist eine
Ausstrahlung aller drei "Ferienarzt"-Episoden im Frühjahr 2004.

OTS0044    2003-08-19/10:06

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