Nationalpark Thayatal soll touristischer Impulsgeber werden

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

St. Pölten (NLK) - Der Nationalpark Thayatal und seine Einrichtungen sollen für die gesamte Region zu einem touristischen Impulsgeber werden. Für die Besucherbetreuung, für Veranstaltungen und Fachtagungen will man auch die Erfahrungen des unmittelbar angrenzenden Nationalparks Podyji nützen, mit dem es seit 1999 einen Kooperationsvertrag gibt. Die Angebote sollen deshalb grenzüberschreitend entwickelt und vermarktet werden. Daher wurde eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, deren Mitglieder der Tourismusverband Thayatal, die Destination Waldviertel GmbH, die Nationalpark Thayatal GmbH und die Nationalparkverwaltung Podyji sind. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: Das Bewusstsein, einen Nationalpark zu haben, soll in der Bevölkerung gestärkt werden. Besonders Tourismuseinrichtungen, Gastronomiebetriebe, die Landwirtschaft und die Anbieter von kulturellen Ereignissen sollen bei der Entwicklung eines Angebots angesprochen werden. Schließlich ist der Einsatz verschiedener Marketinginstrumente mit Zielgruppen wie Bildungsreisende, Naturliebhaber oder Aktivurlauber vorgesehen.

Die NÖ Landesregierung beschloss kürzlich, für das EURO FIT-Projekt "Touristische Umfeldentwicklung Inter-Nationalpark -Region Thayatal/Podyji" für das niederösterreichische Gebiet eine Regionalförderung von 70.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Beschluss über die EU-Kofinanzierungsmittel (EFRE) von 145.000 Euro wird im INTERREG-Lenkungsausschuss gefasst. Dazu kommen noch Eigenmittel von 105.000 Euro, so dass die Gesamtsumme 320.000 Euro beträgt. Die Fördermittel bekommt die ARGE.

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