PRINZ: RAPS-ASPHALT STELLT EINE NEUE EINKOMMENSMÖGLICHKEIT FÜR BAUERN DAR!

Wien, 18.August 2003 (ÖVP-PK) Der Ausbau und die Erhaltung des Kleinstraßennetzes ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung des Lebensraumes und der Sicherung der Lebensqualität außerhalb der städtischen Ballungszentren", stellte ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz heute, Montag, fest. ****

Ein von der Vialit Asphalt Ges.m.b.H. entwickeltes organisches Bindemittelsystem auf Rapsölbasis wird seit einigen Jahren mit positiven Erfahrungen in der Oberflächenbehandlung von Güterwegen in Oberösterreich eingesetzt. "Bei flächendeckendem Einsatz in der Straßenerhaltung würden sich daraus Möglichkeiten zur Einkommensverbesserung für die heimischen Bauern ergeben", ist Nikolaus Prinz überzeugt. "Die Faustregel 1 Quadratmeter Rapsfeld = 1 Quadratmeter Raps-Asphalt ist eine faszinierend einfache Rechnung mit einem Ergebnis, das Zukunft heißt und unseren Bauern eine weitere Chance bietet!"

Somit ist es möglich, nachwachsende Rohstoffe heimischen Ursprungs in Straßenbaubindemitteln einzusetzen. Damit kann ein Teil der fossilen Rohstoffbasis durch eine nachwachsende Rohstoffbasis ersetzt werden. "Da das Land Oberösterreich über 9000 Kilometer Güterwege zu betreuen hat und jährlich dafür etwa 30 Millionen Euro (400 Millionen Schilling) aufgewendet werden müssen, ergibt sich für unsere Bauern ein großer Absatzmarkt!" so Prinz. Allein der Wegeerhaltungsverband Unteres Mühlviertel hat in seinem Bereich 2000 Kilometer Instand zu halten.

Weiters stellt Prinz fest, dass heimische Bauern aktiv einen Beitrag für Asphaltbindemittel liefern und mit dem Zusatz von Rapsöl in Bitumenemulsionen eine dauerhafte Reduktion von CO2 und somit der Treibhausgasbelastung bewirkt wird.

Besonders erfreut zeigt sich Prinz über die Vorherrschaft heimischer Firmen auf diesem Gebiet. Die Geschäftsführer Eibl und Hackl der Firma VIALIT Asphalt Ges.m.b.H in Braunau erhielten im Frühjahr für das weiterentwickelte Bindemittelsystem den Hauptpreis des Projektes "Fabrik der Zukunft".
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