- 14.08.2003, 09:16:47
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VP-Lerch: Rettichgasse darf nicht voll verbaut werden!
ÖVP-Penzing verlangt Architektenwettbewerb und Einbeziehung der Anrainer
Wien (14. August 2003) - Visavis von der Linzerstraße 392 bei der
Einmündung des Fußweges Rettichgasse ist früher auf einer Fläche von
ca. 2500 m2 die Widmung Epk (Park) vorgesehen gewesen. ****
Dies resultiert aus alten Flächenwidmungen, in denen noch ein
Zubringer für die Flötzersteigschnellstraße vorgesehen ist, die zum
Glück damals von der Volkspartei gemeinsam mit engagierten
Bürgerinitiativen verhindert werden konnte.
Die Gemeinde Wien möchte die betreffenden Grundstücke nun zur
Gänze auf Bauklasse II Wohnen umwidmen. Dies würde bedeuten, dass
links und rechts der Rettichgasse durch zwei Eckwohnblöcke eine
durchgehende geschlossene Verbauung möglich wird. Das wären zusammen
fast dreihundert Meter.
"Wir verlangen einen Architektenwettbewerb unter Einbeziehung der
Anrainer," so Penzings ÖVP-Klubobmann Franz E. Lerch. "Es könnte
sonst der Eindruck entstehen, dass die Gemeinde Wien als
Grundbesitzer nur daran interessiert ist, diese Grundstücke aus
Spekulationsgründen umzuwidmen - und dies auf Kosten der Wohnqualität
der Bevölkerung in diesem Gebiet." erklärt Lerch. "Stadtrat Schicker
verspricht uns dauernd neue Plätze und Orte für Wien und nimmt uns
gleichzeitig jede Möglichkeit der Mitwirkung im Bezirk bei derartig
nachhaltig wirkenden Entscheidungen."so der ÖVP-Klubchef
abschließend. (Schluss)
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