• 10.08.2003, 19:43:39
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"Neues Volksblatt" Kommentar: "Seifenblasen" (Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 11. August 2003

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Wien (OTS) - Niemand zahlt gern Steuern, und schon gar nicht in
einem Ausmaß, wie wir in Österreich vom Staat zur Kasse gebeten
werden. Eine Steuerreform ist daher das Gebot der Stunde.
Die Frage ist: welcher Stunde? Denn eine Lohnsteuereform nach dem
Prinzip "Loch auf, Loch zu", die durch Erhöhung anderer Steuern und
Gebühren finanziert wird, ist Betrug an den Bürgern; und eine
Steuerreform auf Pump ist auch nicht besser. Diese Politik haben wir
schon erlebt, an den Folgen kiefeln wir gerade!
Wenn der Preis für eine ordentliche Reform ein paar Monate
Verzögerung sind - dann soll es so sein!
Denn das Rezept der SPÖ, so eine Art wirtschaftspolitisches Perpetuum
mobile - niedrigere Steuern, mehr Massenkaufkraft, höhere Ausgaben,
mehr Steuereinnahmen - funktioniert so einfach nicht. Wäre es so,
gäb's nur niedrige Steuern und Budgetüberschüsse.
Die SPÖ-Steuerrezepte sind von ähnlicher Qualität wie die
Reformkonzepte der Sozis für die Pensionssicherung: Nixtun als
Lösung!
Es geht in der Politik aber nicht darum, wer die schillerndsten
Seifenblasen produziert, sondern darum, wer uns Bürgern das seriösere
Angebot macht.

OTS0034    2003-08-10/19:43

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