• 10.08.2003, 10:57:44
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VP-Tschirf: Klimatisierung der Wiener U-Bahn Linien muss rasch erfolgen

Haarsträubende "Friss Vogel oder stirb - Politik" der Wiener SPÖ

Wien (ÖVP-Klub) - Tariferhöhungen seitens der SPÖ-Alleinregierung
sind an der Tagesordnung. Gilt es aber dafür Gegenleistungen zu
erbringen, so werden alle Register gezogen und fadenscheinige
Ausreden erfunden, um nur ja nichts bieten zu müssen, so ÖVP-Wien
Klubobmann Matthias Tschirf zur Ablehnung der ÖVP-Forderung nach
Klimatisierung der Wiener U-Bahn Linien.

Die Wiener Linien erhöhen zwar die Fahrpreise um bis zu 25%, seien
aber nicht bereit dafür adäquate Gegenleistungen zu bieten. Ganz im
Gegenteil: mit der lapidaren Aussage "sie wären zu aufwändig" werden
berechtigte Forderungen nach mehr Komfort für die öffentlichen
Verkehrsmittel zurück gewiesen, kritisiert der Wiener ÖVP Klubobmann.
Dies sei ja auch nicht weiter verwunderlich, wüssten doch die
Verantwortlichen um die Situation meist gar nicht bescheit

Die Klimatisierung der U-Bahnen wäre nicht nur berechtigte
Gegenleistung für die erhöhten Gebühren, sie wäre auch wichtiger
Anreiz zur intensiveren Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Der im
letzten Geschäftsbericht der Wiener Stadtwerke aufgezeigte Rückgang
an Fahrgästen sollte für die Wiener Linien endlich Anlass sein vom
Selbstverständnis zur Selbsterkenntnis zu kommen. "Was sich die
SPÖ-Alleinregierung in ihrer Selbstherrlichkeit da leistet, ist
beschämend", meint der Wiener ÖVP-Klubobmann Tschirf.

Anstatt den Wienerinnen und Wienern Qualität und Leistung zu
bieten, wird von der Wiener SPÖ eine "Friss Vogel oder stirb -
Politik" betrieben, so Tschirf. (Schluss)

OTS0014    2003-08-10/10:57

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