• 09.08.2003, 12:42:03
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Würschl: FPÖ-Nervosität und Disziplinierungsversuche bis hinauf in das höchste Amt der Republik Österreich

Hitze und Narzissmus sind schlechte FP-Kombination für Österreich

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass hohe Temperaturen verbunden mit
entsprechenden Ozonwerten der Konzentration nicht gerade zuträglich
sind, ist bekannt, aber dass sie offensichtlich manchmal den
kompletten Denkapparat lahm legen, ist eher selten. "Prominentes
Opfer einer solchen Hitzeeinwirkung scheint offensichtlich derzeit
der Föderalismussprecher der FPÖ, Siegfried Neyer, mit seinem
Vorschlag das Amt des Bundespräsidenten abzuschaffen zu sein",
stellte der Landesgeschäftsführer der SP-Kärnten, Herbert Würschl,
fest.

Die Linie der Disziplinierungsversuche und Nervositätsausbrüche
der FPÖ ziehe sich quer durch die Republik, so Würschl, "Es ist aber
bezeichnend, wenn jetzt sogar schon das Amt des Bundespräsidenten in
Frage gestellt wird, nur weil die FPÖ keine Chance sieht diese Amt zu
bekleiden und weil der Bundespräsident in seinen Einwürfen im
Interesse der Bevölkerung manchmal kritische Anmerkungen zur
Regierung macht", sagte der Kärntner SP-Geschäftsführer und ergänzte:
"Wahrscheinlich steckt sogar LH Haider hinter dieser Forderung, weil
er nach dem Vorschlag der FPÖ, Regierungsmitglieder sollen diese
Funktion ausüben, wenn er Haupt in der Regierung ablösen würde, wohl
auch mit dem Präsidentensessel spekulieren dürfte, aber Hitze und
Narzissmus sind eine schlechte Kombination für Österreich". (Schluss)

OTS0017    2003-08-09/12:42

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