- 07.08.2003, 14:12:20
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Bures: Buwog-Chef bestätigt schlimmste Befürchtungen
Verkauf der Bundeswohngesellschaften geht zu Lasten der Mieter
Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures sieht in
den heutigen Ankündigungen von Buwog-Chef Gerhard Schuster, wonach
der Startschuss für den Verkauf der fünf Wohnbaugesellschaften des
Bundes bereits in den nächsten Wochen fallen wird, die Befürchtungen
der SPÖ bestätigt: "Die Wohnbaugesellschaften des Bundes mit
insgesamt 62.000 Wohnungen sollen an in- und ausländische Investoren
verscherbelt werden, ohne dass überhaupt der ernsthafte Versuch
unternommen worden ist, die Mieter als Käufer zu gewinnen. Im
Gegenteil, den Mietern sind noch Hürden in den Weg gelegt worden."
Das Angebot an die Mieter, so Bures am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst, sei ein "reines Scheinangebot" gewesen. ****
Nun erwartet Bures eine weitere Erhöhung der Wohnkosten. Schließlich
würden internationale Investoren nur dann in ein Unternehmen
investieren, wenn sie eine hohe Rendite erwarten - und das seien in
diesem Fall die Wohnungsmieten. "Das heißt konkret: Die Mieter werden
wieder zur Kasse gebeten." Bures bedauert, dass die Bemühungen der
Vergangenheit um den sozialen Wohnbau - mit dem Ziel, leistbare
Wohnungen in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen - von der
schwarz-blauen Regierung nach und nach zunichte gemacht werden.
(Schluss) se
OTS0145 2003-08-07/14:12
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