Bures: Buwog-Chef bestätigt schlimmste Befürchtungen

Verkauf der Bundeswohngesellschaften geht zu Lasten der Mieter

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures sieht in den heutigen Ankündigungen von Buwog-Chef Gerhard Schuster, wonach der Startschuss für den Verkauf der fünf Wohnbaugesellschaften des Bundes bereits in den nächsten Wochen fallen wird, die Befürchtungen der SPÖ bestätigt: "Die Wohnbaugesellschaften des Bundes mit insgesamt 62.000 Wohnungen sollen an in- und ausländische Investoren verscherbelt werden, ohne dass überhaupt der ernsthafte Versuch unternommen worden ist, die Mieter als Käufer zu gewinnen. Im Gegenteil, den Mietern sind noch Hürden in den Weg gelegt worden." Das Angebot an die Mieter, so Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, sei ein "reines Scheinangebot" gewesen. ****

Nun erwartet Bures eine weitere Erhöhung der Wohnkosten. Schließlich würden internationale Investoren nur dann in ein Unternehmen investieren, wenn sie eine hohe Rendite erwarten - und das seien in diesem Fall die Wohnungsmieten. "Das heißt konkret: Die Mieter werden wieder zur Kasse gebeten." Bures bedauert, dass die Bemühungen der Vergangenheit um den sozialen Wohnbau - mit dem Ziel, leistbare Wohnungen in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen - von der schwarz-blauen Regierung nach und nach zunichte gemacht werden. (Schluss) se

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