MA22-Ozonwarndienst: Überschreitungen möglich

Bericht vom 6. August 2003 um 15 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind keine Ozonkonzentrationen größer als 180 müg/m3 als Einstundenmittelwert (Informationsschwelle) gemessen worden. Aufgrund der meteorologischen Situation kann es aber innerhalb der nächsten 24 Stunden erneut zu Überschreitungen der Ozon-Informationsschwelle kommen. Bis zur Entwarnung werden wir Sie zumindest zweimal täglich (ca. um 9 Uhr und um 16 Uhr) über die Ozonsituation in Nordostösterreich informieren.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen:
Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Voraussichtliche Dauer des Ereignisses: Laut Auskunft der Zentralanstalt für Meteorologie zumindest bis morgen Vormittag.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 4000/88288 - Ozonix/Ozon-Hotline, 4000/8820 - Tonbanddienst http://www.wien.at/ma22/luftgue.html

Rückfragen & Kontakt:

4000/88215 - Sekretariat (bis 18 Uhr)
4000/99 88281 - Telefax/Messnetzzentrale,
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