Die Wiener Stahlleitwand

Eine Entwicklung der Wiener Brückenbauabteilung MA 29

Wien (OTS) - In den Baustellen- und Verkehrsmeldungen der rk
taucht immer wieder der Begriff "Wiener Stahlleitwand" auf, konkret -wenn es um die Instandsetzung von Randbalken bei Brücken oder Hochstraßen, um Absturzsicherungen u.ä. geht. Bei dieser dem letzten Stand der Sicherheitstechnik entsprechenden Ausrüstung handelt es sich um eine Entwicklung der MA 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr), die in Zusammenhang mit einem Brückenneubau 1994/95 entwickelt wurde. Dazu TOAR Ing. Anton Schön von der MA 29, selbst Mitglied des Hauptausschusses Brückenausrüstung im Wirtschaftsministerium: "Anlässlich der Errichtung des Nordstegs über die Donau Mitte der Neunziger-Jahre, haben wir uns intensive Gedanken über bessere Möglichkeiten einer Absturzsicherung gegenüber den herkömmlichen Leitschienen, die noch dazu Platz sparend sein sollte, gemacht. Das Ergebnis hat unter der Bezeichnung Wiener Stahlleitwand Eingang in die Fachwelt gefunden. An der Weiterentwicklung, soll heißen Verbesserung der Rückhalteklasse wird laufend gearbeitet, entsprechende Tests finden beim TÜV in München statt".****

Die erwähnten Tests beim Münchner TÜV - bisher wurde die Rückhalteklasse "H 2" dokumentiert - haben die Weiterentwicklung (auch in Abstimmung mit der ASFINAG) in Richtung Rückhalteklasse "H 4B" zum Ziel. Schon für "H 2" waren Anfahrversuche an die Leitwand die Grundlage, bei denen diese dem Kraftmoment standhalten musste, das entsteht, wenn ein 14 Tonnen schwerer Autobus in einem Winkel von 15 Grad und mit einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern auf die Konstruktion aufprallt. Die Wiener Stahlleitwand weist eine Höhe von 80 Zentimetern - mit dem aufgesetzten Zugband von 1,2 Metern -auf. Ist einerseits die MA 29 maßgeblich im Brückenausrüstungs-Ausschuss des Ministeriums so ist andererseits der Münchner TÜV speziell für die entsprechenden Testreihen eingerichtet, aber auch andere Sicherheitssysteme für Brücken werden dort erprobt.

Allgemeine Informationen:

o MA 29 - Brückenbau und Grundbau: http://www.wien.gv.at/ma29/ (Schluss) pz

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