- 06.08.2003, 11:00:44
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Landauer: Hitzeferien für Schwerarbeiter sollten rasch ermöglicht werden!
Offensichtliche Klimaveränderung evident - Schwerstarbeit zu den Mittagsstunden auf der Straße ist mit Sicherheit keine moderne, soziale Politik für Arbeitnehmer
Wien, 2003-08-06 - Vor dem Hintergrund der anhaltenden Rekordhitze
sowie der Prognose von Klimaforschern, daß dies hierzulande "zur
Normalität werden könnte", ist dringend eine Änderung der
gesetzlichen Grundlagen notwendig, um zumindest für Schwer- und
Schwerstarbeiter, etwa am Bau oder Asphaltierer, Hitzeferien zu
ermöglichen. Dies stellte heute die freiheitliche Wiener Stadträtin
Karin Landauer in einem Ersuchen an den zuständigen Minister
Bartenstein fest. ****
Gerade die ansteigende Ozonbelastung in Kombination mit Schwerarbeit
auf der Straße stelle ein äußerst hohes Gesundheitsrisiko dar. In
Südländern, so Landauer, sei es üblich, daß zur höchsten Hitze des
Tages pausiert werde und die Arbeit in die kühleren Stunden des Tages
verlagert werde. Wenn wir nun offensichtlich inmitten einer
Klimaveränderung sind, die auch Österreich voll erfaßt hat, müssen
wir uns mit den Arbeitnehmerschutzgesetzen sowie den
Gesundheitsvorschriften darauf einstellen, so Landauer.
"Ich ersuche den zuständigen Minister Bartenstein, dieser Entwicklung
Rechnung zu tragen. Bauarbeiter oder Asphaltierer in den
Mittagsstunden Schwerarbeit auf der Straße leisten zu lassen,
entspricht mit Sicherheit nicht einer modernen und sozialen Politik
für Arbeitnehmer. Da die momentanen Temperaturen laut
Wettervorhersage anhalten, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Es
ist bekannt, daß der der zuständige Gewerkschaftvorsitzende Johann
Driemer mit Sicherheit nicht auf der Bremse steht. Einer raschen
Lösung, etwa über den Verordnungsweg, stünde somit mit Sicherheit
nichts im Wege", so Landauer. (Schluß) HV
Rückfragehinweis: FP-Wien 4000/81794
OTS0067 2003-08-06/11:00
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