Landauer: Hitzeferien für Schwerarbeiter sollten rasch ermöglicht werden!

Offensichtliche Klimaveränderung evident - Schwerstarbeit zu den Mittagsstunden auf der Straße ist mit Sicherheit keine moderne, soziale Politik für Arbeitnehmer

Wien, 2003-08-06 - Vor dem Hintergrund der anhaltenden Rekordhitze sowie der Prognose von Klimaforschern, daß dies hierzulande "zur Normalität werden könnte", ist dringend eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen notwendig, um zumindest für Schwer- und Schwerstarbeiter, etwa am Bau oder Asphaltierer, Hitzeferien zu ermöglichen. Dies stellte heute die freiheitliche Wiener Stadträtin Karin Landauer in einem Ersuchen an den zuständigen Minister Bartenstein fest. ****

Gerade die ansteigende Ozonbelastung in Kombination mit Schwerarbeit auf der Straße stelle ein äußerst hohes Gesundheitsrisiko dar. In Südländern, so Landauer, sei es üblich, daß zur höchsten Hitze des Tages pausiert werde und die Arbeit in die kühleren Stunden des Tages verlagert werde. Wenn wir nun offensichtlich inmitten einer Klimaveränderung sind, die auch Österreich voll erfaßt hat, müssen wir uns mit den Arbeitnehmerschutzgesetzen sowie den Gesundheitsvorschriften darauf einstellen, so Landauer.

"Ich ersuche den zuständigen Minister Bartenstein, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Bauarbeiter oder Asphaltierer in den Mittagsstunden Schwerarbeit auf der Straße leisten zu lassen, entspricht mit Sicherheit nicht einer modernen und sozialen Politik für Arbeitnehmer. Da die momentanen Temperaturen laut Wettervorhersage anhalten, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Es ist bekannt, daß der der zuständige Gewerkschaftvorsitzende Johann Driemer mit Sicherheit nicht auf der Bremse steht. Einer raschen Lösung, etwa über den Verordnungsweg, stünde somit mit Sicherheit nichts im Wege", so Landauer. (Schluß) HV

Rückfragen & Kontakt:

FP-Wien 4000/81794

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001