Dworak: Entwicklung am NÖ Arbeitsmarkt stellen viele Jugendliche vor ungewisse Zukunft

Jugend ohne Jobs - gesellschaftspolitisch untragbar

St. Pölten, (SPI) - "Nach den neuesten Arbeitsmarkzahlen steigt die Arbeitslosigkeit der 15 bis 25 jährigen in NÖ weiterhin besorgniserregend an. Darüber hinaus finden derzeit über 1.000 Lehrstellensuchende keinen Ausbildungsplatz. Somit stehen derzeit in NÖ viele junge Menschen und ihre Familien vor einer ungewissen Zukunft", so LAbg. Rupert Dworak.****

Aufgrund der anhaltenden, zum Teil durch die schwarzblaue Bundesregierung hausgebackenen, Konjunkturschwäche sieht sich eine Vielzahl von Jugendlichen zusehends mit dem Faktum der Arbeitslosigkeit konfrontiert. Konjunkturflaute, Pensionsreform, und der in diesem Zusammenhang stehende steigende Angebotsdruck am Arbeitsmarkt, sorgen dafür, dass immer mehr Jugendliche ohne Job dastehen. Die rigorosen Einsparungen im öffentlichen Sektor tun ihr übriges dazu. Trotz durchgeführten Förder- und Qualifizierungsoffensiven steigt die Arbeitslosigkeit der 15 bis unter 25-Jährigen nach wie vor überdurchschnittlich an: Ende Juli waren um 7,6 % mehr Jugendliche ohne Job als im Vorjahr. Die Lücke zwischen dem Lehrstellenangebot und den lehrstellensuchenden Jugendlichen klafft mit über 1.000 fehlenden Lehrstellen auseinander. Verschärfend kommt noch dazu, dass laut AMS in den nächsten Jahren mit keiner demographischen Entlastung zu rechnen ist, fasst der Neunkirchner SP-Mandatar die aktuelle Situation zusammen.

"Die ‚Kaputtsparpolitik' der Regierung steht in direktem Konnex mit den als katastrophal zu bezeichnenden Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für junge Menschen. Deshalb fordern die NÖ Sozialdemokraten einerseits sofortige Steuersenkungen für niedrige und mittlere Einkommen, um so den Konsum anzukurbeln, und andererseits Steuerimpulse für Unternehmen, die bereit sind Jugendliche auszubilden. Denn eines ist klar, fehlende Lehrstellen haben nicht nur für die Betroffenen Nachteile. Oftmals wird vergessen, dass Arbeitslosigkeit besonders bei Jugendlichen auch schwerwiegende soziale und gesellschaftspolitische Konsequenzen mit sich bringt. Der Mensch als Persönlichkeit definiert sich erwiesenermaßen über seine Arbeit. Ich frage mich, wie sieht die Zukunft in unserer Gesellschaft aus, wenn jungen Menschen diese Chance genommen wird. Verbauen wir ihnen nicht ihre Zukunft, sondern geben wir ihnen eine", so Dworak abschließend.
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