- 05.08.2003, 15:13:10
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ÖAMTC: Lkw-Unfall auf A 1 - Club fordert Maßnahmen
Neuralgische Unfallstellen auf Autobahnen entschärfen
Wien (ÖAMTC- Presse) - Der ÖAMTC nimmt den schweren Lkw-Unfall von
Dienstagnachmittag auf der West-Autobahn neuerlich zum Anlass, die
Entschärfung besonders unfallträchtiger Autobahnabschnitte zu
fordern. Der Bereich zwischen Sankt Christophen und Sankt Pölten auf
der A 1, in dem sich die Kollision ereignet hat, ist von Lkw
besonders stark befahren. "Hier trifft der Schwerverkehr aus dem
nördlichen Niederösterreich auf jenen aus Wien und den östlichen
Nachbarländern", erklärt ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke.
"Problematisch ist, dass es auf diesem Teilstück keine Seitenstreifen
gibt." Die Folge: Im Falle eines Unfalles oder einer Panne können
Einsatz- und Abschleppkräfte nur schwer zur Stelle vordringen. Es
kommt zu stundenlangen Autobahnsperren und kilometerlangen Staus.
Der Club fordert daher die umgehende Errichtung von Seitenstreifen
mit Pannenbuchten in diesem Abschnitt, wie sie im vergangenen Jahr
zwischen dem Knoten Sankt Pölten und Sankt Pölten Süd bereits dazu
gebaut wurden.
In diesem Zusammenhang verweist der Club zustzlich auf seine im
März gestartete Initiative "Sicherer Schwerverkehr", die von
Infrastrukturminister Hubert Gorbach unterstützt wird. Unter der
Leitung seines Bundesministeriums werden noch diese Woche die ersten
Arbeitsgruppen zusammentreten, um Maßnahmen für eine Senkung der
Lkw-Unfallzahlen zu setzen.
(Schluss)
ÖAMTC-Presse / Beigl, Oberweger
Rückfragehinweis: ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: (01) 71199-1795
OTS0135 2003-08-05/15:13
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