ÖAMTC: Lkw-Unfall auf A 1 - Club fordert Maßnahmen

Neuralgische Unfallstellen auf Autobahnen entschärfen

Wien (ÖAMTC- Presse) - Der ÖAMTC nimmt den schweren Lkw-Unfall von Dienstagnachmittag auf der West-Autobahn neuerlich zum Anlass, die Entschärfung besonders unfallträchtiger Autobahnabschnitte zu fordern. Der Bereich zwischen Sankt Christophen und Sankt Pölten auf der A 1, in dem sich die Kollision ereignet hat, ist von Lkw besonders stark befahren. "Hier trifft der Schwerverkehr aus dem nördlichen Niederösterreich auf jenen aus Wien und den östlichen Nachbarländern", erklärt ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke. "Problematisch ist, dass es auf diesem Teilstück keine Seitenstreifen gibt." Die Folge: Im Falle eines Unfalles oder einer Panne können Einsatz- und Abschleppkräfte nur schwer zur Stelle vordringen. Es kommt zu stundenlangen Autobahnsperren und kilometerlangen Staus.

Der Club fordert daher die umgehende Errichtung von Seitenstreifen mit Pannenbuchten in diesem Abschnitt, wie sie im vergangenen Jahr zwischen dem Knoten Sankt Pölten und Sankt Pölten Süd bereits dazu gebaut wurden.

In diesem Zusammenhang verweist der Club zustzlich auf seine im März gestartete Initiative "Sicherer Schwerverkehr", die von Infrastrukturminister Hubert Gorbach unterstützt wird. Unter der Leitung seines Bundesministeriums werden noch diese Woche die ersten Arbeitsgruppen zusammentreten, um Maßnahmen für eine Senkung der Lkw-Unfallzahlen zu setzen.

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ÖAMTC-Presse / Beigl, Oberweger

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