Architektenprotest im MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles - Ausstellung und Diskussion über das Erbe der Moderne eröffnet

Wien (OTS) - "Schindler’s Paradise, Architectural Resistance" wird am 6. August 2003 im MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles, mit einem Roundtable Gespräch eröffnet. Zwei der internationalen Architekten, die sich gegen eine spannungslose Wohnblockbebauung in unmittelbarer Nähe des berühmten Schindler House an der Kings Road in West Hollywood wenden, Odile Decq und Eric Owen Moss, sowie Peter Noever, Direktor des MAK in Wien und Initiator der Aktion und Carl Pruscha, Professor für Architektur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, werden am Mittwoch, den 6. August 2003 öffentlich mit dem Bauherrn und Investor Richard Loring diskutieren.

Provoziert durch den geplanten Neubau eines Wohnblocks in unmittelbarer Nachbarschaft des Schindler House, rief Peter Noever zu einer Protestaktion auf. Zwanzig herausragende Alternativvorschläge sind das Ergebnis. Architekten der internationalen Szene, darunter Zaha Hadid, Peter Eisenman, the nextENTERprise und COOP HIMMELB(L)AU haben sich beteiligt. Sie geben nun ihre klaren Statements für eine kompromisslos zukunftsorientierte Architektur zur Besichtigung frei und setzen sich gleichzeitig für die Bewahrung der Integrität des 1921 in eine großzügige Landschaft gebauten, weltweit bekannten Wohnhauses und Studio des austro-amerikanischen Architekten Rudolf Michael Schindler ein.

Das 1995 von Peter Noever gegründete MAK Center tritt als Außenstelle des MAK, mit den beteiligten Architekten entschieden einer Entwicklung entgegen, die nicht Fortschritt und Experiment, sondern Langeweile und Konvention will. Zwanzig qualitativ herausragende Entwürfe sind nun im Schindler House an der Kings Road zu sehen. Die weltweite Architektur-Diskussion über Wagnis und Erbe der Moderne beginnt.

"Schindler’s Paradise, Architectural Resistance" ist vom 6. bis 31. August 2003 im MAK Center for Art and Architecture, Schindler House, 835 North Kings Road, West Hollywood zu sehen.

Bilder: www.mak.at/presse

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