Ambrozy: Einseitige Kündigung des Kündigungsschutzes bei den ÖBB ist klarer Schlag gegen die betroffenen MitarbeiterInnen

Kärntner SPÖ wirft ÖVP und FPÖ Zerschlagung der Bahn vor

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Ablehnung für eine einseitige Änderung des Kündigungsschutzes bei den ÖBB kam heute von der SPÖ-Kärnten. SP-Vorsitzender Peter Ambrozy warf ÖVP und FPÖ eine Zerschlagung der Bahn vor und forderte die Regierungsparteien auf, die Vernunft über Ihre Vorhaben siegen zu lassen. "ÖVP und FPÖ müssen einsehen, dass sie sich da in eine fatale Sackgasse begeben haben und die Bevölkerung eine Zerschlagung der ÖBB nicht mitragen wird", sagte Ambrozy und nannte die von der Regierung angekündigten Vorhaben als "Brachialgewalt gegen die Bahn aber auch gegen jene Bürgerinnen und Bürger, die die Bahn nützen".

Ambrozy verwies auf die aktuelle Lage der ÖBB und darauf, dass die, von der Regierung angekündigten personellen Personalkürzungen, im krassen Widerspruch zu den jährlich anfallenden Überstunden (6,2 Millionen) stehen würden. "Von einer Personalkürzung mit Brachialgewalt wird niemand profitieren, sondern die ÖBB sowohl als Arbeitgeber als auch als Dienstleistungsunternehmen stark geschwächt werden. Dabei gibt es zwei große Verlierer, die MitarbeiterInnen der ÖBB auf der einen Seite und die BahnfahrerInnen auf der anderen", warnte der Kärntner SP-Vorsitzende.

Ambrozy bezeichnete die Haltung der Regierung zu den Fragen Mitarbeiterabbau und Frühpensionierung als belegschaftsfeindlich und unsozial. "In Wahrheit geht es FPÖ und ÖVP doch gar nicht um eine sinnvolle Reform der ÖBB, sondern um die Mutwillige Zerschlagung auf dem Rücken der Bevölkerung", sagte Ambrozy und ergänzte: "Jene Damen und Herren in der Bundesregierung, die diese fatalen Maßnahmen ausgeheckt haben, sind wahrscheinlich selbst bereits seit Jahren nicht mehr mit der Bahn gefahren".

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